Ein Code-Editor, der wirklich skaliert

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Transcript

00:00:00Wenn sich dein Editor langsam anfühlt: Liegt es an der Codebasis oder am Editor selbst?
00:00:03In letzter Zeit taucht ein Name immer wieder auf.
00:00:06Die Rede ist von Zed.
00:00:07Ein in Rust geschriebener Editor, der wahnsinnig schnell ist und genau die zwei Schwachstellen von Cursor angeht:
00:00:12Verzögerungen bei großen Projekten und die Tatsache, dass Cursor meist ein Editor für Einzelkämpfer ist.
00:00:17Zed setzt nicht auf noch mehr KI, sondern auf Claude-Integration und Echtzeit-Multiplayer,
00:00:21ohne den Editor dabei völlig zu überladen.
00:00:24Wir veröffentlichen ständig neue Videos, also abonniert am besten gleich den Kanal.
00:00:30In den letzten Wochen hat Zed still und leise einige große Updates ausgerollt.
00:00:35Das Highlight ist die Claude-Integration via ACP (Agent-Client-Protokoll). Das sorgt für
00:00:40bessere Logik, sauberere Reviews und sogar eigene Agents, ohne dass der Editor schwerfällig wirkt.
00:00:45Und das ist wichtig, denn viele KI-Editoren machen genau das Gegenteil.
00:00:48Sie fügen Features hinzu und plötzlich fühlt sich alles träge an.
00:00:51Zed verfolgt einen anderen Ansatz.
00:00:53Hier gibt es keine KI-Dauerbeschallung wie bei Cursor.
00:00:56Tatsächlich ist die KI optional.
00:00:58Bei Zed dreht sich alles um Speed, und den Unterschied merkt man sofort.
00:01:02Er ist in Rust geschrieben, nutzt kein Electron und kein Browser-Framework, das nur so tut, als wäre es ein Editor.
00:01:06In riesigen Repos – und ich meine wirklich groß, über 100.000 Zeilen – gibt es keinerlei Lag.
00:01:12Selbst bei massiven JSON-Dateien läuft alles deutlich flüssiger.
00:01:16Das geschmeidige Scrollen und Aktualisieren ist hier ein echter Pluspunkt.
00:01:19Wo Cursor mit wachsendem Projekt langsam an seine Grenzen stößt, scheint das Zed völlig egal zu sein.
00:01:23Schauen wir uns mal an, ob das im Praxistest hält und was mir sonst noch aufgefallen ist.
00:01:28Ich halte diesen Teil simpel.
00:01:29Was es ist, warum es wichtig ist und ein paar schnelle Beispiele.
00:01:33Ich zeige euch jetzt mal die Navigation.
00:01:35Sie ist extrem minimalistisch. Ich musste mich kurz daran gewöhnen, aber das Feeling gefällt mir echt gut.
00:01:39Mit Befehl+P öffnet sich die Dateisuche.
00:01:43Das machen wir eigentlich den ganzen Tag, aber hier wirkt es extrem unmittelbar.
00:01:47Hier ist ein größeres Repo: Die Ergebnisse erscheinen sofort, ohne spürbare Verzögerung.
00:01:52Mit Befehl+Umschalt+O gelangt man zur Symbolsuche – ein Feature, das ich wirklich liebe.
00:01:57Ich muss nicht ewig scrollen, um Funktionen oder Klassen zu finden.
00:02:00Alles wird übersichtlich in der Seitenleiste angezeigt.
00:02:04Befehl+Umschalt+F startet die projektweite Suche.
00:02:07Das ist entscheidend, weil genau hier andere Editoren bei großen Repos oft schlappmachen.
00:02:12Zed indiziert extrem schnell, die Ergebnisse aktualisieren sich sofort und das System bricht nicht ein,
00:02:16wenn die Codebasis zu groß wird.
00:02:17Versteht mich nicht falsch.
00:02:18Das ist schon mal super.
00:02:19Aber sind das nur ein paar grundlegende Tricks?
00:02:21Ist das der einzige Unterschied?
00:02:22Nein.
00:02:23Es wird noch besser.
00:02:24Kommen wir zur KI: KI-Features sind optional, anders als bei Cursor, wo der Fokus voll auf “AI First” liegt.
00:02:30Schaut euch das an.
00:02:31Ich markiere etwas Code und drücke Strg+Enter.
00:02:34Claude schaltet sich mit gezielten Vorschlägen ein, etwa um Fehlerbehandlung hinzuzufügen oder eine Funktion zu refactoren –
00:02:39und zwar genau dort, wo ich gerade im Code bin.
00:02:41Ein schönes Detail: Wenn ich die KI bitte, etwas hinzuzufügen, landet es exakt an der Stelle,
00:02:47die ich vorgegeben habe.
00:02:48Was mir hier gefällt, ist das, was *nicht* passiert.
00:02:50Keine ständigen Pop-ups oder überflüssigen UI-Elemente, die den Bildschirm zumüllen. Es geht nicht darum, wie viel
00:02:56KI drinsteckt.
00:02:58Der Punkt ist: Sie hilft einem und hält sich dann dezent im Hintergrund.
00:03:01Natürlich kann man den KI-Editor in der Seitenleiste weiterhin nutzen. Mit Befehl+Umschalt+A aktiviert man “Claude Code”
00:03:08und bekommt ein gewohntes Interface, ähnlich wie bei Cursor.
00:03:11Es ist also da, wenn man es braucht, und stört sonst nicht.
00:03:14Was Cursor aber kaum bieten kann, ist die Zusammenarbeit.
00:03:17Zed bietet sogenannte “Channels”.
00:03:20Das ist wirklich ein Wahnsinns-Feature.
00:03:22Stellt euch Slack oder Discord vor, aber direkt in euren Editor integriert.
00:03:27Mit Befehl+Umschalt+C öffne ich das Menü, erstelle meinen eigenen Channel, lade Teammitglieder
00:03:32direkt via GitHub ein und teile das Projekt.
00:03:34Und das ist der absolute Knaller.
00:03:37Man sieht die Cursor und Avatare der anderen in Echtzeit und alle arbeiten gemeinsam im selben Dokument.
00:03:42Es ist wie Google Docs für Code, aber ohne diese typische Trägheit.
00:03:46Ihr könnt Pair Programming machen, Änderungen reviewen oder gemeinsam debuggen – alles direkt im Editor.
00:03:50Der Wahnsinn ist: Man kann sogar einen Live-Audio-Chat mit allen Projektbeteiligten führen,
00:03:55genau wie in Discord oder Slack, zusätzlich zu den Channels.
00:04:00Um den Kontrast auf den Punkt zu bringen: Wenn euch Performance bei großen Projekten wichtig ist, zielt Zed
00:04:05direkt auf Cursors größte Schwäche: Lag.
00:04:09Es bietet native Performance, GPU-beschleunigtes Rendering, wenig Overhead und sofortiges Feedback.
00:04:14Und der zweite Punkt ist mindestens genauso wichtig: Kollaboration.
00:04:19Zed ist von Grund auf als Multiplayer-Editor konzipiert.
00:04:21Cursor geht trotz all seiner Stärken immer noch davon aus, dass man alleine arbeitet. Das bedeutet
00:04:25externe Tools für Pairing, Reviews und Walkthroughs.
00:04:29Die Entscheidung ist also folgende:
00:04:31Wollt ihr einen Editor, der um einen Solo-KI-Workflow herum gebaut ist, oder einen, der
00:04:35schlanke KI mit echtem Echtzeit-Multiplayer verbindet?
00:04:39Wenn ihr genug von Verzögerungen in schweren Repos habt oder im Team arbeitet, ist die Kombi von Zed
00:04:44ein verdammt guter Grund, dem Ganzen eine Chance zu geben.
00:04:47Er versucht nicht, euren Workflow zu ersetzen, sondern hält einfach mit ihm Schritt.
00:04:51Reicht Zed also aus, um euch 2026 von Cursor wegzulocken?
00:04:55Wenn Speed zählt, große Repos euer Alltag sind oder ihr echte Kollaboration
00:04:59direkt im Editor wollt, dann könnte das durchaus sein.
00:05:02Probiert es aus und schaut, wie es sich in eurem Workflow anfühlt.
00:05:04Schreibt es in die Kommentare.
00:05:05Zed oder bleibt ihr bei Cursor?
00:05:07Abonniert den Kanal für mehr solcher Tools und Tipps. Wir sehen uns im nächsten Video!

Key Takeaway

Zed positioniert sich als hochperformante, in Rust geschriebene Alternative zu Cursor, die besonders durch ihre Skalierbarkeit in großen Projekten und tief integrierte Multiplayer-Funktionen überzeugt.

Highlights

Zed ist ein in Rust geschriebener Editor

Timeline

Einführung in Zed und Performance-Vergleich

Der Sprecher führt Zed als einen neuen, in Rust geschriebenen Code-Editor ein, der gezielt die Schwächen von Konkurrenten wie Cursor adressiert. Während viele Editoren bei großen Projekten träge werden, verspricht Zed absolute Geschwindigkeit ohne Verzögerungen. Ein wesentlicher technischer Unterschied ist der Verzicht auf das Electron-Framework, was GPU-beschleunigtes Rendering und flüssiges Scrollen ermöglicht. Selbst bei Dateien mit über 100.000 Zeilen oder massiven JSON-Dateien bleibt das System reaktionsschnell. Dieser Abschnitt verdeutlicht, dass Geschwindigkeit hier das zentrale Fundament für alle weiteren Funktionen bildet.

Navigation und Effizienz in großen Repositories

In diesem Teil wird die praktische Handhabung und die minimalistische Benutzeroberfläche von Zed demonstriert. Wichtige Tastenkombinationen wie Befehl+P für die Dateisuche und Befehl+Umschalt+O für die Symbolsuche stehen im Mittelpunkt der Vorführung. Der Sprecher betont, dass die Indizierung extrem schnell erfolgt, sodass Ergebnisse in Echtzeit ohne spürbare Lags erscheinen. Besonders die projektweite Suche mit Befehl+Umschalt+F wird als entscheidender Vorteil für professionelle Entwickler hervorgehoben. Diese Werkzeuge sollen sicherstellen, dass man auch in komplexen Codebasen niemals den Überblick oder den Fokus verliert.

Optionale KI-Integration mit Claude

Hier wird erklärt, wie Zed KI-Funktionen integriert, ohne den Nutzer mit Pop-ups oder überflüssigen UI-Elementen zu überlasten. Im Gegensatz zum "AI First"-Ansatz von Cursor ist die KI in Zed optional und nutzt Claude über das Agent-Client-Protokoll (ACP). Der Nutzer kann gezielt Codeabschnitte markieren und Refactorings oder Fehlerbehebungen direkt an der Cursor-Position anfordern. Für diejenigen, die ein klassisches Interface bevorzugen, lässt sich mit Befehl+Umschalt+A der KI-Editor in der Seitenleiste aktivieren. Das Ziel ist eine intelligente Unterstützung, die nur dann präsent ist, wenn sie wirklich benötigt wird.

Multiplayer-Features und Team-Kollaboration

Dieser Abschnitt widmet sich der revolutionären Zusammenarbeit innerhalb von Zed durch sogenannte "Channels". Der Editor ermöglicht es, Teammitglieder via GitHub einzuladen und gemeinsam in Echtzeit am selben Dokument zu arbeiten, ähnlich wie in Google Docs. Neben sichtbaren Avataren und Cursor-Bewegungen bietet Zed sogar einen integrierten Live-Audio-Chat für direkte Absprachen während des Pair Programmings. Diese Funktionen machen externe Tools wie Slack oder Discord für schnelle Code-Reviews teilweise überflüssig. Es wird klar, dass Zed von Anfang an als soziales Werkzeug für moderne Entwicklerteams konzipiert wurde.

Fazit: Zed vs. Cursor im Jahr 2026

Zum Abschluss fasst der Sprecher die Kernvorteile von Zed zusammen und stellt die entscheidende Frage für den Wechsel im Jahr 2026. Die Wahl fällt zwischen einem Solo-KI-Workflow bei Cursor und der Kombination aus Speed und Multiplayer bei Zed. Während Cursor bei Einzelkämpfern punktet, ist Zed die erste Wahl für Teams und extrem umfangreiche Repositories. Der Editor versucht nicht, den Workflow des Entwicklers zu dominieren, sondern hält schlichtweg mit dessen Tempo Schritt. Der Beitrag endet mit einem Aufruf an die Community, das Tool selbst zu testen und ihre Präferenzen in den Kommentaren zu teilen.

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