Transcript

00:00:00Mit dem Aufkommen von Coding-CLIs gibt es mittlerweile unzählige Tools, die dabei helfen,
00:00:06KI-Agenten zu verwalten, damit diese den Code für einen schreiben.
00:00:10Im heutigen Video zeige ich euch die wichtigsten Tools und wie sie im Vergleich abschneiden.
00:00:16Ich persönlich nutze im Alltag aktuell Conductor, aber das Ganze ist sehr flexibel,
00:00:23und ich wechsle oft zwischen verschiedenen Tools hin und her.
00:00:27Andere Tools, die gerade populär werden, sind SuperSet, C-Mux oder die Codex-App, die wirklich gut ist.
00:00:31Viele nutzen aber auch einfach reguläre Terminals wie Ghosty, Warp oder iTerm.
00:00:36Und natürlich verwenden viele immer noch Tools wie Cursor oder VS Code.
00:00:40In diesem Video konzentriere ich mich auf Conductor, SuperSet und C-Mux, da dies recht neue Tools sind,
00:00:44die bisher noch nicht so viele Leute ausprobiert haben.
00:00:48Jeder weiß, wie man VS Code oder Cursor bedient, deshalb werde ich darauf nicht allzu tief eingehen.
00:00:50Den Anfang macht Conductor. Das ist genau das, was ihr gerade auf meinem Bildschirm seht.
00:00:53Wie ihr sehen könnt, habe ich eine ganze Reihe verschiedener Chats parallel laufen.
00:00:58Das ist echte Arbeit, die ich gerade für Inbox Zero erledige.
00:01:03Jeder dieser Chats an der Seite entspricht einem anderen Worktree.
00:01:08Falls ihr mit Worktrees nicht vertraut seid: Sie wurden durch parallel laufende KI-Agenten sehr beliebt.
00:01:10Im Grunde wird dabei das Hauptprojekt genommen und in einen neuen Ordner auf dem Computer geklont.
00:01:15Hier seht ihr das Inbox-Zero-Repo, von dem ich einfach viele Kopien auf dem Rechner habe.
00:01:18Diese hier heißen zum Beispiel Belgrade oder Algiers.
00:01:20Jede Kopie hat einen eigenen Namen, und das ist im Grunde das, was ihr hier in der Seitenleiste seht.
00:01:25Jeder Eintrag ist praktisch ein eigener Branch, an dem ich arbeiten kann.
00:01:30Er hat auch einen eigenen Pull Request (PR).
00:01:35Änderungen hier haben also keinerlei Auswirkungen auf die Änderungen dort drüben.
00:01:38Es ist, als hätte man sieben verschiedene Mitarbeiter – verschiedene KI-Agenten – für sich arbeiten.
00:01:43Jeder ändert andere Dateien und kann parallel arbeiten, ohne den anderen in die Quere zu kommen.
00:01:49Um euch zu zeigen, wie Conductor funktioniert: Es ist im Grunde ein ganz normaler Chat.
00:01:51Hier seht ihr eine laufende Aufgabe; ich sage der KI also, dass sie ihre Arbeit fortsetzen soll.
00:01:59Sobald die Aufgabe fertig ist, kann ich den zugehörigen PR direkt überprüfen.
00:02:01Ich kann auch hier klicken, um ihn zu mergen.
00:02:03Mit dem Review-Button hier kann ich einen neuen Agenten in einem neuen Tab starten,
00:02:07der die Änderungen in diesem Worktree bzw. Branch überprüft.
00:02:13Ich kann mir auch die verschiedenen Dateien ansehen.
00:02:17Hier ist zum Beispiel die .env.example-Datei.
00:02:24Und hier auf der rechten Seite habe ich ein ganz normales Terminal.
00:02:35Da Worktrees das Hauptprojekt an einen neuen Ort kopieren,
00:02:36muss man für diesen Ordner oft ein neues Setup durchführen.
00:02:46Bei allen Projekten, die wir heute besprechen, werdet ihr deshalb ein Setup-Script und ein Run-Script finden.
00:02:50Ein Setup-Script bedeutet: Wenn ich auf Plus klicke, um ein neues Feature in einem neuen Worktree zu starten,
00:02:54wird zum Beispiel ein "pnpm install" ausgeführt oder das Projekt auf einem neuen Port gestartet.
00:03:00Wie ihr das nutzt, bleibt euch überlassen.
00:03:04Normalerweise macht das Setup-Script das "pnpm install" und das Run-Script startet die App,
00:03:07sodass man sie unter localhost:3000 oder einem anderen Port aufrufen kann.
00:03:15Man könnte jeden Worktree auf einem eigenen Port laufen lassen.
00:03:19Das ist notwendig, weil jeder Worktree unterschiedliche Änderungen enthält.
00:03:25Wenn man das Projekt in einem Ordner ausführt, sieht man natürlich nicht die Änderungen aus einem anderen Ordner.
00:03:28Was auch sehr praktisch ist: Man sieht die Checks,
00:03:30also den Build-Status oder GitHub-Kommentare.
00:03:32Hier seht ihr viele laufende Checks und Kommentare von Kubik und Baz, das sind KI-Code-Review-Tools.
00:03:39Wenn ich einen anklicke, sehe ich den Kommentar, der im Rahmen des Reviews abgegeben wurde.
00:03:41Ich kann all diese Kommentare sogar zum Chat hinzufügen und die KI per Klick alles automatisch korrigieren lassen.
00:03:44Als Nächstes möchte ich euch SuperSet zeigen.
00:03:49Wie ihr seht, ist das Konzept sehr ähnlich.
00:03:54Man hat alle verschiedenen Agenten in der Seitenleiste aufgelistet.
00:03:56Ich glaube, viele Projekte wurden von Conductor inspiriert, weshalb sie sich in der Benutzeroberfläche angleichen.
00:03:58Man kann rechts committen und sieht die verschiedenen Projektdateien.
00:04:00Interessant ist hier, dass das Terminal-Erlebnis noch stärker im Vordergrund steht.
00:04:04Wer also gerne normales Claude Code oder Codex nutzt, kann das hier tun.
00:04:06Hier sieht man einen regulären Durchlauf.
00:04:13Es gibt aber auch ein eigenes Chat-Interface.
00:04:18Wenn ihr das bevorzugt – ich glaube, das ist recht neu.
00:04:22Conductor drängt einen eher zur eigenen Chat-Oberfläche; bei SuperSet hat man die Wahl.
00:04:29Der Grund, warum man die echte Version von Claude Code oder Codex nutzen möchte, ist,
00:04:36dass man dort immer die neuesten Funktionen hat.
00:04:40Was ich damit meine: Wenn es ein Update für Codex mit einem neuen Slash-Befehl gibt,
00:04:43funktioniert dieser in Conductor vielleicht noch nicht, weil sie es noch nicht aktualisiert haben.
00:04:47Es ist größtenteils ein Wrapper um Claude Code und Codex, aber eben nicht identisch, da man deren Chat nutzt.
00:04:52Hier bei SuperSet ist es ähnlich mit dem eigenen Chat, aber man kann eben auch die CLI direkt nutzen.
00:04:54Ein weiterer Punkt bei SuperSet: Man kann auch direkt auf dem Main-Branch arbeiten.
00:05:01Überraschenderweise ist das in Conductor etwas umständlich.
00:05:03Soweit ich weiß, kann man in Conductor nicht direkt auf Main arbeiten.
00:05:06Dazu muss man das Projekt in Programmen wie Cursor oder VS Code öffnen.
00:05:15Übrigens bietet Conductor genau dieselbe Option an.
00:05:18Aber hier seht ihr, dass ich das Projekt aus SuperSet heraus direkt in einem Editor wie Zed öffnen kann.
00:05:22Das Prinzip ist das gleiche: Ich kann es im Finder, in Ghosty oder wo auch immer öffnen.
00:05:27Ein weiteres cooles Feature von SuperSet ist, dass man Browser-Tabs direkt in der App öffnen kann.
00:05:29Hier seht ihr Inbox Zero, das innerhalb von SuperSet läuft.
00:05:34Das ist besonders hilfreich bei der Arbeit an Frontend-Code.
00:05:36Ich sollte erwähnen, dass beide Apps mit Linear und GitHub synchronisieren.
00:05:39Man kann also einen neuen Worktree basierend auf einem Linear-Issue erstellen.
00:05:42Hier sind noch einige weitere Funktionen von SuperSet.
00:05:50Ich denke, das wird richtig interessant, wenn Cloud Workspaces und die Mobile App erscheinen.
00:05:54Ich nehme an, dass Conductor etwas Ähnliches planen wird.
00:05:57Diese Apps entwickeln sich rasant, wie ihr euch vorstellen könnt.
00:05:59Was wir heute sehen, kann in drei Monaten schon ganz anders aussehen.
00:06:03Wenn ich zeige, wie man SuperSet nutzt: Man kann zwischen Codex, Claude Code oder Open Code wählen.
00:06:06Das ist wohl ein weiterer Vorteil von SuperSet gegenüber Conductor.
00:06:15Bei Conductor ist man auf Codex und Claude Code beschränkt.
00:06:19Hier habe ich wesentlich mehr Optionen zur Verfügung.
00:06:22Lass uns diese Änderung vornehmen und einen Workspace erstellen.
00:06:26Man sieht, wie der Workspace eingerichtet wird und verschiedene Dinge passieren.
00:06:27Hier wurde Codex geöffnet, und gleichzeitig wird in einem anderen Bereich ein "pnpm install" ausgeführt.
00:06:29Jetzt, wo das fertig ist, werde ich einen PR erstellen lassen.
00:06:37Übrigens wurde unser Branch an der Seite automatisch umbenannt.
00:06:40Wir können eine Vorschau im Browser öffnen, was sehr praktisch ist.
00:06:48Und da ist der PR auch schon fertig.
00:06:52Er wurde hier für mich verlinkt.
00:07:00Ich sehe an der Seite, dass wir bei PR 1915 sind und die Checks laufen – fast wie bei Conductor.
00:07:03Ich kann hier klicken, um die Änderungen oder Commits zu sehen.
00:07:07Wenn ich den Diff sehen will, klicke ich hier rein, und die CI-Checks laufen ebenfalls.
00:07:10Das passiert in GitHub Actions und über andere verbundene Bots.
00:07:12Der Vercel-Bot und Socket Security sind schon fertig, die KI-Reviewer und End-to-End-Tests laufen noch.
00:07:17Eines sollte man bei Superset und Conductor beachten:
00:07:24Man kann zwar Dateien suchen, aber ich glaube nicht, dass man nach bestimmten Wörtern suchen kann.
00:07:29Deshalb öffnet man den Code oft in einem anderen Editor.
00:07:31Wenn ich zum Beispiel einen bestimmten Begriff im Projekt finden will,
00:07:33scheint das in Conductor oder Superset aktuell noch nicht möglich zu sein.
00:07:37Das ist nicht dramatisch, aber es gibt Momente, in denen ich einen anderen Editor brauche,
00:07:42um wirklich tief in die Materie einzutauchen.
00:07:44Meistens bin ich aber einfach in Conductor und verwalte meine verschiedenen Agenten in der Sidebar.
00:07:46Und hier seht ihr übrigens: Diese Änderung wird gerade erstellt.
00:07:48Ich kann auf "PR erstellen" oder "Review" klicken, und der Prozess läuft weiter.
00:07:49Die eingebauten Buttons machen den gesamten Workflow einfach viel angenehmer.
00:07:51Das nächste Tool, das wir uns ansehen, ist Cmux.
00:07:53Aber vorher werfen wir einen kurzen Blick auf Ghosty.
00:07:56Ghosty ist einfach ein weiteres Terminal. Ziemlich cool, solltet ihr mal ausprobieren.
00:08:00Es ist extrem performant und in Zig geschrieben.
00:08:04Hier seht ihr Codex, das innerhalb von Ghosty läuft.
00:08:07Dasselbe hier: Claude Code läuft in iTerm2.
00:08:10Und hier haben wir Warp am Start.
00:08:16Auch ein cooles Terminal. Es sticht heraus, weil man KI direkt im Terminal nutzen kann.
00:08:18Es beherrscht auch agentenbasiertes Coding.
00:08:24Ich habe es dafür noch nicht viel genutzt, daher gehe ich nicht näher darauf ein.
00:08:30Aber es ist ein tolles Terminal, das man mit natürlicher Sprache statt mit Befehlen steuern kann.
00:08:33Hier seht ihr, wie Warp in der Praxis aussieht.
00:08:37Kommen wir zu Cmux: Das ist eine native macOS-App, die auf Ghosty basiert.
00:08:39Vertikale Tabs, Benachrichtigungsringe, Split-Panes und eine Socket-API für Automatisierung.
00:08:43So sieht es aus. Man sieht links viele laufende Aufgaben
00:08:48und hier drüben viele geöffnete Panes.
00:08:53Man kann sogar einen Browser-Tab darin laufen lassen.
00:08:55Und so wirkt Cmux, wenn man es zum ersten Mal öffnet.
00:09:00Es ist im Kern ein Ghosty-Terminal – sehr performant –, aber man kann eben noch mehr machen.
00:09:03Es funktioniert ähnlich wie Tmux. Falls ihr Tmux nicht kennt, hier ist das Prinzip:
00:09:08Hier läuft Tmux in meinem Terminal.
00:09:13Ich kann verschiedene Bereiche (Panes) innerhalb von Tmux erstellen. Ein Terminal im Terminal.
00:09:18Auch bekannt als Terminal-Multiplexer.
00:09:21Hier habe ich tatsächlich Tmux innerhalb von Cmux gestartet, aber das lassen wir jetzt mal.
00:09:27Hier läuft nun Cmux, und ihr seht, ich kann es immer weiter in neue Fenster unterteilen.
00:09:32Das ist klasse. Wenn ich vier Codex-Instanzen parallel laufen lassen will, geht das hier problemlos,
00:09:37ohne dass ich vier separate Fenster verwalten muss.
00:09:44Natürlich kann ich daneben noch ein Terminal öffnen und einfach hin- und herwechseln.
00:09:49Ein echtes Highlight an Cmux ist die CLI, die man direkt aufrufen kann.
00:09:52Zum Beispiel mit "cmux new split left", um einen neuen Tab zu erstellen.
00:09:59Man kann sich vorstellen, dass Claude Code so automatisch mehrere Agenten in verschiedenen Tabs startet.
00:10:04Man kann Claude Code sogar anweisen, die Cmux-CLI zu nutzen, um andere Dinge zu steuern.
00:10:14Hier sind wir zum Beispiel bei PR 1905.
00:10:18Das konnte ich so einrichten, indem ich Claude Code sagte: "Zeig mir den PR hier in der Sidebar."
00:10:21Man kann damit auch Benachrichtigungen automatisieren und anpassen.
00:10:24Wenn Claude Code oder Codex fertig ist, können sie die Cmux-CLI aufrufen,
00:10:27um eine Meldung zu senden, in welchem Tab die Aufgabe abgeschlossen wurde.
00:10:30Man kann es auch für Browser-Steuerung und Automatisierung nutzen.
00:10:33Hier habe ich "cmux browser open getinboxzero.com" eingegeben,
00:10:36und sofort öffnet sich hier ein neuer Tab.
00:10:39Schaut euch die Docs an, um mehr über die Möglichkeiten zu erfahren.
00:10:42Hier sieht man die Browser-Automatisierung per CLI.
00:10:46Und hier, wie das Benachrichtigungsmanagement funktioniert.
00:10:50"cmux notify" – probieren wir das mal aus.
00:10:54Und da haben wir eine neue Benachrichtigung. Perfekt.
00:11:00Es gibt allerdings Unterschiede zwischen Cmux und Tmux.
00:11:05Tmux ist super für Remote-Sitzungen.
00:11:08Wenn die Verbindung zum Server abbricht, läuft Tmux dort einfach weiter.
00:11:14Cmux ist nur für Mac, es wird also vermutlich nicht auf eurem Server laufen.
00:11:18Das bedeutet auch: Wenn ihr am Rechner arbeitet und am Handy weitermachen wollt, hilft Cmux nicht.
00:11:21Ich persönlich nutze ein Tool namens Echo auf meinem Handy. Es kostet nur drei Dollar.
00:11:25Damit kann man sich per SSH mit dem Computer verbinden.
00:11:27Wenn eine Tmux-Sitzung mit Claude Code läuft, kann man sie einfach vom Handy aus fortsetzen.
00:11:31Man muss dafür nur Computer und Handy im selben Tailscale-Netzwerk haben.
00:11:34Hier seht ihr, wie das aussieht – es ist eigentlich ziemlich cool.
00:11:37Ich nutze es nicht ständig, aber die App ist simpel und sehr gut gemacht.
00:11:41Ich kann nur empfehlen, sich das mal anzusehen.
00:11:45Das war's mit dem Video. Ich hoffe, es hat euch einen guten Überblick gegeben,
00:11:48welche Tools es gibt und wie man sie einsetzt.
00:11:52Im Grunde machen sie alle fast das Gleiche.
00:11:55Letztlich chattet man nur über ein etwas anderes Interface mit der KI.
00:11:58Für mich ist am wichtigsten, ob ich mehrere Agenten parallel laufen lassen kann.
00:12:01Am einfachsten geht das meiner Meinung nach über Worktrees.
00:12:05Ich sollte erwähnen, dass Cmux keine native Unterstützung für Worktrees hat.
00:12:09Man muss also nach passenden Scripts suchen.
00:12:11Aber wenn man Claude nutzt, kann man einfach "claude worktree" eingeben,
00:12:14und es wird alles in einem neuen Worktree für einen eingerichtet.
00:12:17Worktrees sind fest in Git integriert, also kann sie eigentlich jede App nutzen.
00:12:20Aber bei Conductor oder SuperSet klickt man einfach auf Plus,
00:12:23bekommt einen neuen Worktree und alles wird automatisch erledigt.
00:12:26Man muss sich um nichts kümmern, das ist sehr angenehm.
00:12:31Für Cmux gibt es online Scripts oder ein paar Zeilen Code, die dasselbe bewirken.

Key Takeaway

Moderne Entwickler-Tools nutzen Git-Worktrees und spezialisierte Interfaces, um mehrere KI-Agenten gleichzeitig und effizient an komplexen Code-Projekten arbeiten zu lassen.

Highlights

Vergleich moderner Coding-CLI-Tools wie Conductor, SuperSet und cmux zur Verwaltung von KI-Agenten.

Bedeutung von Git-Worktrees für das parallele Arbeiten an verschiedenen Branches ohne gegenseitige Beeinflussung.

Conductor bietet eine intuitive Chat-Oberfläche und automatisierte PR-Reviews mit Tools wie Kubik und Baz.

SuperSet punktet durch Flexibilität bei der Wahl der KI (Claude Code, Codex) und integrierte Browser-Vorschauen.

cmux als leistungsstarker Terminal-Multiplexer für macOS mit umfangreicher CLI-Steuerung und Automatisierung.

Nutzung von Setup- und Run-Scripten zur automatischen Konfiguration isolierter Entwicklungsumgebungen.

Möglichkeiten der mobilen Fernsteuerung von KI-Agenten via SSH und Tools wie Echo oder Tailscale.

Timeline

Einführung in KI-Coding-CLIs und Worktrees

Der Sprecher führt in die Welt der Coding-CLIs ein und erklärt, warum Tools zur Verwaltung von KI-Agenten immer wichtiger werden. Er stellt Conductor als sein aktuelles Hauptwerkzeug vor und betont die Flexibilität zwischen verschiedenen Lösungen wie SuperSet oder cmux. Ein zentrales Konzept ist der Git-Worktree, der es ermöglicht, das Hauptprojekt in separate Ordner zu klonen. Dadurch können mehrere KI-Agenten parallel an unterschiedlichen Features arbeiten, ohne dass sich die Änderungen gegenseitig stören. Es fühlt sich laut Sprecher so an, als hätte man sieben verschiedene Mitarbeiter gleichzeitig für sich im Einsatz.

Workflow und Features in Conductor

In diesem Abschnitt wird die Benutzeroberfläche von Conductor im Detail demonstriert, wobei der Fokus auf dem Chat-Interface liegt. Der Nutzer kann Aufgaben starten, Pull Requests (PRs) direkt in der App überprüfen und sogar neue Agenten zur Code-Review beauftragen. Besonders wichtig sind die Setup- und Run-Scripte, die bei jedem neuen Worktree automatisch Abhängigkeiten installieren oder lokale Server starten. Conductor integriert zudem GitHub-Checks und Kommentare von KI-Review-Tools wie Kubik. Diese Kommentare lassen sich per Klick in den Chat laden, woraufhin die KI die Fehlerkorrektur unmittelbar übernimmt.

Analyse von SuperSet und Editor-Integration

SuperSet wird als vielseitige Alternative vorgestellt, die sich stark am Terminal-Erlebnis orientiert, aber auch einen eigenen Chat bietet. Ein entscheidender Vorteil gegenüber Conductor ist die Möglichkeit, direkt auf dem Main-Branch zu arbeiten und Projekte nahtlos in externen Editoren wie Zed zu öffnen. SuperSet integriert zudem Browser-Tabs direkt in die Anwendung, was die Entwicklung von Frontend-Code erheblich vereinfacht. Die Synchronisation mit Tools wie Linear und GitHub erlaubt es, Worktrees direkt aus bestehenden Issues heraus zu erstellen. Der Sprecher weist darauf hin, dass diese Apps sich extrem schnell entwickeln und in wenigen Monaten bereits neue Funktionen bieten könnten.

Flexibilität und Automatisierung mit SuperSet

Der Sprecher zeigt, wie man in SuperSet zwischen verschiedenen KI-Backends wie Codex, Claude Code oder Open Code wählen kann. Es wird demonstriert, wie ein neuer Workspace eingerichtet wird, während im Hintergrund automatisch pnpm-Installationen und PR-Erstellungen ablaufen. Die Benutzeroberfläche zeigt CI-Checks von GitHub Actions sowie Bots wie Vercel oder Socket Security in Echtzeit an. Ein kleiner Nachteil von Conductor und SuperSet ist die derzeit noch fehlende globale Textsuche innerhalb von Projekten. Daher empfiehlt der Sprecher, für tiefgreifende Code-Analysen weiterhin einen klassischen Editor parallel zu nutzen.

Terminal-Tools: Ghosty, Warp und cmux

In diesem Teil werden verschiedene Terminal-Optionen wie Ghosty, iTerm2 und Warp beleuchtet, wobei Warp durch native KI-Steuerung besticht. Der Fokus verlagert sich dann auf cmux, eine auf Ghosty basierende macOS-App, die wie ein moderner Terminal-Multiplexer funktioniert. cmux erlaubt das Erstellen zahlreicher Panes und Tabs, in denen beispielsweise mehrere Codex-Instanzen gleichzeitig laufen können. Besonders hervorgehoben wird die Socket-API, die eine weitreichende Automatisierung des Terminals ermöglicht. Nutzer können über die CLI sogar neue Fenster teilen oder Browser-Tabs innerhalb des Terminals öffnen.

Fortgeschrittene Automatisierung und mobiles Arbeiten

Der Abschluss des Videos widmet sich der CLI-Integration von cmux und dem Vergleich mit dem klassischen Tmux. Mit Befehlen wie 'cmux notify' können Agenten den Nutzer proaktiv über abgeschlossene Aufgaben informieren. Für das mobile Arbeiten empfiehlt der Sprecher die App Echo in Kombination mit Tailscale, um Tmux-Sitzungen per SSH vom Handy aus zu steuern. Während Conductor und SuperSet native Worktree-Unterstützung bieten, muss man bei cmux auf eigene Scripte zurückgreifen, was jedoch dank der Git-Integration einfach möglich ist. Letztlich bieten alle Tools ähnliche Vorteile, wobei die Wahl des Interfaces und die Unterstützung paralleler Agenten entscheidend sind.

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