Wenn ich 2026 ein Business gründen würde, würde ich das tun

AAli Abdaal
Small Business/StartupsAdvertising/MarketingAdult Education

Transcript

00:00:00Okay, nehmen wir also an, du willst genug Geld verdienen,
00:00:01um finanziell frei zu sein,
00:00:03aber du willst nicht nur finanzielle Freiheit,
00:00:04sondern auch zeitliche Freiheit, also die Flexibilität,
00:00:06deine Zeit so zu verbringen, wie du willst,
00:00:08und du willst auch kreative Freiheit,
00:00:09um Dinge zu tun, die dich mit Energie erfüllen
00:00:10und die sich irgendwie erfüllend anfühlen.
00:00:11Ich bin ein großer Befürworter einer ganz bestimmten Methode,
00:00:15um diese Dinge zu erreichen,
00:00:15und das ist die Gründung eines eigenen Unternehmens.
00:00:17Ich habe im letzten Jahr oder so
00:00:19immer wieder über dieses Thema gesprochen,
00:00:20und die am häufigsten gestellte Frage,
00:00:22die ich von meinem Publikum bekomme, lautet:
00:00:23“Wie zum Teufel komme ich auf eine Geschäftsidee?”
00:00:26Und genau darauf werden wir uns in diesem Video konzentrieren.
00:00:29In diesem Video geht es darum, was du tun kannst –
00:00:31die praktischen Schritte, die du unternehmen kannst,
00:00:32um eine profitable Geschäftsidee zu entwickeln.
00:00:35Zu diesem Zweck haben wir auch
00:00:36ein nettes kleines Arbeitsbuch für dich erstellt,
00:00:38das all diese Dinge durchgeht.
00:00:39Es ist völlig kostenlos.
00:00:41Es gibt einen Link unten in der Beschreibung.
00:00:42Wenn du es herunterlädst, kannst du es ausdrucken,
00:00:44und es wird dir dabei helfen,
00:00:45eine profitable Geschäftsidee zu finden.
00:00:47Der Link ist unten, falls du es haben möchtest.
00:00:49Okay, wie funktioniert dieser Prozess eigentlich?
00:00:51Nun, wie du vielleicht weißt,
00:00:52ist Geld im Grunde genommen ein Austausch von Wert.
00:00:53Solange du nicht die Zentralbank oder eine Geschäftsbank bist,
00:00:56darfst du kein Geld drucken.
00:00:57Außer du willst ins Gefängnis,
00:00:58darfst du auch kein Geld stehlen.
00:00:59Der einzige Weg für dich, Geld zu verdienen,
00:01:00ist also, dass jemand anderes es dir gibt.
00:01:03Wir brauchen also eine Person.
00:01:05Wir brauchen jemanden, der uns das Geld gibt.
00:01:08Die Frage, die wir uns nun stellen müssen, lautet:
00:01:09Warum sollte eine fremde Person dir Geld geben?
00:01:12Nun, der Grund, warum eine fremde Person dir Geld geben würde,
00:01:14ist, dass sie ein Problem hat, das du lösen kannst.
00:01:19Wir haben also eine Person und ein Problem.
00:01:21Es gibt also jemanden, der bereit ist, dir Geld zu geben,
00:01:23im Austausch dafür, dass ein Problem gelöst wird.
00:01:25Aber im Allgemeinen schwingst du nicht einfach einen Zauberstab,
00:01:27um ihr Problem zu lösen.
00:01:28Hier kommt das dritte Element ins Spiel:
00:01:30Ein Produkt oder eine Dienstleistung, die hilft, das Problem zu lösen.
00:01:33Das ergibt das, was ich als die heilige Dreifaltigkeit
00:01:36in Bezug auf Geschäftsideen betrachte.
00:01:37Wir müssen herausfinden: Wer ist die Person,
00:01:39die uns Geld geben wird?
00:01:40Was ist das Problem, das sie hat,
00:01:42das sie als so wertvoll erachtet,
00:01:44dass sie uns Geld für die Lösung geben würde?
00:01:45Und was ist das Produkt oder die Dienstleistung, die wir erstellen können,
00:01:47die dieser Person hilft, das Problem zu lösen,
00:01:50im Austausch gegen ihr Geld.
00:01:51Ich stelle mir das gerne so vor,
00:01:52dass man diese Elemente wie Lego-Steine betrachten kann.
00:01:54Man kann sie sich wie einen Stapel Karten vorstellen.
00:01:56Stell dir vor, du hättest hier zum Beispiel
00:01:58Karten für verschiedene Personen,
00:02:00verschiedene Produkte und verschiedene Probleme.
00:02:02Um eine profitable Geschäftsidee zu erhalten,
00:02:05brauchst du einfach nur eine Sache -
00:02:07du musst etwas aus deinem Personen-Stapel wählen.
00:02:09Du musst etwas aus deinem Produkt-Stapel wählen
00:02:11und du musst etwas aus deinem Problem-Stapel wählen.
00:02:13Und dann hast du eine Geschäftsidee.
00:02:15Wenn die Person genug Geld hat
00:02:17oder das Problem wichtig genug ist,
00:02:19um dafür Geld auszugeben.
00:02:20Und wenn sie das Produkt
00:02:20als einen angemessenen Austausch von Wert erachten.
00:02:22Das heißt, ihnen ist es wichtiger, das Produkt zu haben
00:02:24und damit das Problem zu lösen,
00:02:25als an ihrem Geld festzuhalten.
00:02:27Dann hast du eine profitable Geschäftsidee.
00:02:28Es ist wirklich nicht kompliziert.
00:02:30Es ist ein ziemlich einfacher Prozess.
00:02:32Aber als ich noch ein Neuling im Unternehmertum war,
00:02:33habe ich all diese Dinge einfach nicht verstanden.
00:02:36Wie finden wir also Person, Produkt und Problem heraus?
00:02:38Nun, dieser Prozess besteht aus drei Phasen.
00:02:40Ich stelle mir das anhand dieser Art von Diagramm vor.
00:02:44Hui!
00:02:45Phase eins ist: Divergieren.
00:02:48Phase zwei ist: Konvergieren.
00:02:51Phase drei ist: Emerge – also Entstehen.
00:02:53Das ist sozusagen der allgemeine Prozess der Kreativität.
00:02:55Man fängt an, breit und divergent zu denken,
00:02:58und entwickelt Unmengen
00:03:00verschiedener potenzieller Ideen.
00:03:01Durch einen Prozess der Eliminierung
00:03:03konvergiert man dann auf die Sache, die man machen will,
00:03:05und führt sie als Experiment durch.
00:03:06Und während man diese Entdeckung macht,
00:03:09entsteht die richtige Nische oder Geschäftsidee für einen.
00:03:12Und so kommst du zu dem ganzen Geld,
00:03:15das du verdienen willst, und zu der finanziellen Freiheit,
00:03:16zeitlichen Freiheit und kreativen Freiheit, die du dir wünschst.
00:03:18Wenn du das Arbeitsblatt herunterlädst,
00:03:19ist das genau der Prozess, durch den wir dich führen.
00:03:20Und ich werde dich jetzt
00:03:22durch einige Teile dieses Prozesses begleiten,
00:03:23damit du genau siehst, wie es funktioniert.
00:03:25Aber wenn du es selbst machen willst,
00:03:26solltest du dir das Arbeitsblatt ansehen.
00:03:27Da wir nun wissen, dass wir diese drei Dinge brauchen –
00:03:28Person, Produkt und Problem –
00:03:29machen viele Anfänger den Fehler,
00:03:31dass sie hier anfangen.
00:03:33Sie fangen beim Produkt an.
00:03:34oder was auch immer.
00:03:36oder: "Ich will einen Hoodie entwerfen",
00:03:37oder: "Ich will eine Stofftasche herstellen",
00:03:38oder: "Ich will ein ... entwerfen", was auch immer.
00:03:40Sie haben beim Start bereits
00:03:43ein festes Produkt im Kopf, und das ist okay.
00:03:45Aber aus der Erfahrung mit vielen Coachings weiß ich,
00:03:48dass man generell viel mehr Erfolg hat,
00:03:50wenn man zuerst über Person und Problem nachdenkt,
00:03:51bevor man sich über das Produkt Gedanken macht.
00:03:53Diese Kombination aus Person und Problem
00:03:56wird oft als Nische bezeichnet.
00:03:58Man hat also eine Gruppe von Menschen.
00:04:01Personen (Plural), die Probleme haben.
00:04:03Und diese Schnittmenge aus einem spezifischen Typ Mensch,
00:04:07der ein spezifisches Problem hat,
00:04:09definiert dann deine Nische.
00:04:10In unserer Lifestyle Business Academy,
00:04:12wenn wir Anfänger durch diesen Prozess führen,
00:04:13ist das Erste, was wir tun,
00:04:15uns nicht zu viele Sorgen um das Produkt zu machen.
00:04:17Stattdessen versuchen wir herauszufinden:
00:04:18Was könnte die Nische sein?
00:04:20Wie gesagt,
00:04:21wir fangen an, divergent zu denken.
00:04:22Es gibt ein paar verschiedene Wege, um herauszufinden,
00:04:25wer die Person ist und was das Problem ist.
00:04:27Der erste Weg ist, dass du, noch bevor du das tust,
00:04:28einfach alle ersten Nischen-Ideen aufschreibst, die du hast.
00:04:31Das ist der allererste Schritt.
00:04:32Überleg dir einfach: Welche Probleme könnte ich lösen,
00:04:35für welche Art von Menschen?
00:04:36Und du nimmst einfach alles, was dir in den Sinn kommt.
00:04:38Du gehst zum Arbeitsblatt und denkst:
00:04:40Ich könnte eventuell dieser Art von Person helfen,
00:04:42diese Art von Problem zu lösen.
00:04:44Okay, Methode Nummer eins, um das herauszufinden,
00:04:47ist mit unseren – wie ich sie nenne – “Handwerksfertigkeiten” zu beginnen.
00:04:52Was meine ich mit Handwerksfertigkeiten?
00:04:53Ich meine damit im Grunde alle Fähigkeiten oder Expertisen,
00:04:56die du bereits besitzt, sei es durch deine persönliche,
00:04:58berufliche oder sonstige Lebenserfahrung.
00:05:00Du solltest dich also fragen:
00:05:01Was sind die Dinge, die du gut kannst?
00:05:03Was sind die Dinge,
00:05:03für die Leute dich um Hilfe bitten?
00:05:05Was sind die Dinge,
00:05:06für die dich dein Arbeitgeber bereits bezahlt?
00:05:08Welche Fähigkeiten hast du entwickelt,
00:05:09nachdem du bestimmte Probleme in deinem eigenen Leben gelöst hast?
00:05:12All das gibt dir im Grunde eine Liste von Fähigkeiten.
00:05:14Als ich zum Beispiel vor 13 Jahren
00:05:15mein Business für Medizinstudium-Zulassungen startete,
00:05:17habe ich eine ähnliche Übung gemacht:
00:05:19Okay, worin bin ich gut?
00:05:21Nun, ich weiß, wie man Websites erstellt,
00:05:22weil ich als Kind ewig damit verbracht hatte,
00:05:24mir Webdesign selbst beizubringen,
00:05:26weil ich ein seltsames Kind war.
00:05:27Ich meine: richtig cool.
00:05:28Ich dachte mir, ich bin wohl ziemlich gut im Unterrichten,
00:05:30da ich zu diesem Zeitpunkt bereits seit ein paar Jahren
00:05:33als privater Nachhilfelehrer für Kinder gearbeitet hatte.
00:05:34Ich habe mir in Sachen Lehre also einiges zugetraut.
00:05:36Ich war ziemlich gut in Close-up-Magie.
00:05:39Ich dachte: Kann ich ein Business
00:05:40auf Basis von Close-up-Magie starten?
00:05:41Ich versuchte, Gigs in einem Restaurant zu bekommen, was total floppte.
00:05:44Ich hatte damals auch ziemlich gut in den Medizin-Aufnahmetests
00:05:46abgeschnitten, als ich mich selbst bewarb.
00:05:48Ich kann auch ein ganz kleines bisschen coden.
00:05:52Für mich waren das damals einfach zufällige Fähigkeiten,
00:05:53die ich im Alter von 13 bis 18 Jahren entwickelt hatte,
00:05:56indem ich einfach verschiedenen Kram ausprobiert habe.
00:05:58Wenn ich an Beispiele von Studenten
00:05:59in unserer Lifestyle Business Academy denke –
00:06:00unserem Online-Mentoring-Programm für Business-Schulen,
00:06:02das Anfängern beim Start hilft:
00:06:04Wir haben viele Leute, die Erfahrung
00:06:06in der Mitarbeiterführung haben, weil sie im Konzern gearbeitet haben
00:06:09und dort Manager waren.
00:06:10Viele von ihnen haben Fähigkeiten im Bereich “Biz Ops”
00:06:13oder Geschäftsabläufen und solchen Dingen.
00:06:15Einige beherrschen Automatisierungen,
00:06:18weil sie Zapier oder Make
00:06:20oder neuerdings n8n für Projekte bei der Arbeit genutzt haben.
00:06:23KI ist heutzutage eine große Fähigkeit, die einige besitzen.
00:06:26Wenn du dich jemals dafür interessiert hast, Creator zu werden,
00:06:28hast du vielleicht Erfahrung im Videoschnitt.
00:06:30Als ich anfing, konnte ich das nicht, aber heute würde ich sagen,
00:06:32dass ich diese Fähigkeit besitze, wenn ich sie brauche.
00:06:34Sowas wie selbstbewusst vor der Kamera zu sprechen –
00:06:36Kamera-Präsenz – oder öffentliches Reden
00:06:39könnte absolut eine Handwerksfertigkeit sein.
00:06:40Vieles davon ist noch sehr vage,
00:06:41aber wir denken ja gerade erst divergent.
00:06:42Wir versuchen einfach, so viele verschiedene Karten
00:06:45wie möglich zu sammeln, denn das ist Teil
00:06:47des divergenten Denkprozesses.
00:06:48Wenn dir dieses Video gefällt,
00:06:49dann solltest du dir vielleicht Skillshare ansehen,
00:06:50die freundlicherweise die Partner für dieses Video sind.
00:06:53Falls du es noch nicht gehört hast:
00:06:54Skillshare ist eine Online-Plattform mit Tausenden
00:06:56Kreativ-Kursen, die von echten Experten geleitet werden.
00:06:59Und wenn du einen Startpunkt suchst,
00:07:00ich habe dort selbst eine Reihe von Kursen
00:07:01veröffentlicht.
00:07:03Darin geht es um bessere Produktivitätssysteme
00:07:05und die Videoerstellung.
00:07:06Wenn du also echte Fortschritte bei deinen Zielen machen willst,
00:07:08produktiver werden willst
00:07:09oder über einen eigenen YouTube-Kanal nachdenkst,
00:07:10wären das gute Orte für den Anfang.
00:07:12Was ich an Skillshare liebe,
00:07:13ist, dass jeder Kurs ein Projekt beinhaltet.
00:07:14Du konsumierst also nicht nur passiv,
00:07:16sondern erschaffst tatsächlich etwas.
00:07:17Du bekommst Feedback von anderen Mitgliedern
00:07:19und lernst wirklich durch praktisches Tun.
00:07:21Ich unterrichte seit 2019 auf Skillshare.
00:07:23Ich habe mir den Videoschnitt auch selbst beigebracht,
00:07:25indem ich Skillshare-Kurse
00:07:26darüber geschaut habe.
00:07:27Und dann habe ich meinen eigenen Skillshare-Kurs
00:07:28über Videoschnitt erstellt.
00:07:30Auf Skillshare gibt es also eine Menge zu lernen,
00:07:31von Produktivität über Videoschnitt, Kunst, Illustration,
00:07:35Kochen, Copywriting bis hin zu Grafikdesign.
00:07:36Es gibt fast jede erdenkliche Fähigkeit.
00:07:38Wahrscheinlich gibt es dazu einen Skillshare-Kurs.
00:07:40Wenn du es also ausprobieren möchtest,
00:07:41bekommen die ersten 500 Leute, die meinen Link in der Videobeschreibung nutzen
00:07:44oder den QR-Code auf dem Bildschirm scannen,
00:07:45einen einmonatigen,
00:07:47völlig kostenlosen Testzugang
00:07:49zu Skillshare, um es sich anzusehen.
00:07:50Du kannst nach Herzenslust stöbern und Kurse anschauen
00:07:52und sehen, ob es dir gefällt.
00:07:53Vielen Dank an Skillshare für das Sponsoring dieses Videos,
00:07:55und jetzt geht es weiter.
00:07:56Wir haben jetzt also eine Liste unserer Handwerksfertigkeiten.
00:07:58Als Nächstes wollen wir
00:08:01eine Liste von Dingen erstellen, für die wir brennen.
00:08:05Können wir der Liste etwas hinzufügen, wenn wir an Leidenschaften denken?
00:08:08Für mich wäre das damals zum Beispiel “World of Warcraft” gewesen,
00:08:10was damals eine meiner großen Leidenschaften war.
00:08:12Oder das Schauen von trashigen TV-Shows.
00:08:16Man kann daraus zwar kein Business aufbauen,
00:08:18aber weißt du was?
00:08:19Egal, wir denken ja gerade divergent.
00:08:20Wir schreiben es einfach auf.
00:08:21Ich habe leidenschaftlich gerne gesungen, war aber echt schlecht darin.
00:08:24♪ La la la la la ♪
00:08:26Oh mein Gott.
00:08:27Es war also keine Fähigkeit, sondern eher eine Leidenschaft.
00:08:29Heute würde ich sagen, eine meiner Leidenschaften ist Harry Potter.
00:08:32Harry Potter im Allgemeinen
00:08:33war schon damals eine Leidenschaft von mir.
00:08:35Aber neuerdings ist Harry-Potter-Fanfiction
00:08:36eine echte Leidenschaft von mir.
00:08:37Und weißt du was?
00:08:38Ich packe das einfach mal dazu.
00:08:39Du verstehst das Prinzip: Wir denken divergent
00:08:41und listen alles auf, wofür wir eine Leidenschaft haben.
00:08:43Und wenn du zum Beispiel das Gefühl hast,
00:08:45dass du nicht genug dieser Fähigkeiten besitzt,
00:08:46kannst du eine dritte Sache machen: Fähigkeiten, die ich gerne lernen würde.
00:08:51Du musst kein Business starten,
00:08:54das auf Fähigkeiten basiert, die du bereits hast.
00:08:55Du kannst tatsächlich ein Business um Fähigkeiten herum aufbauen,
00:08:57die du gerne lernen möchtest.
00:08:58Vielleicht steht KI auf deiner Liste der zu lernenden Dinge.
00:09:00Vielleicht UX-Design.
00:09:01Oder ich denke mir:
00:09:02Ich möchte unbedingt die Fähigkeit zur Therapie erlernen.
00:09:07Vergessen wir mal kurz die nötigen Zertifikate und all das.
00:09:08Ich will einfach die Fähigkeit zur Therapie lernen,
00:09:09weil mir die Vorstellung gefällt, Menschen
00:09:11therapeutisch unterstützen zu können.
00:09:12Und weißt du was?
00:09:13Ich will auch besser Gitarre spielen lernen.
00:09:15Warum nicht?
00:09:16Ab auf die Liste damit.
00:09:17Super.
00:09:18Wir haben jetzt eine Liste von Fähigkeiten.
00:09:19Und übrigens, dieser Prozess von Divergieren, Konvergieren und Entstehen
00:09:21war die Inspiration für diesen kleinen Stift,
00:09:24den ich in Zusammenarbeit
00:09:25mit meiner Lieblingsmarke für Schreibwaren, Baron Fig, entworfen habe.
00:09:27Wenn du so auf schicke Schreibwaren stehst wie ich,
00:09:29willst du ihn dir vielleicht ansehen.
00:09:30Ich packe den Link unten in die Beschreibung.
00:09:31Es ist ein wirklich cooler Stift.
00:09:31Ich benutze ihn jetzt schon seit Monaten,
00:09:32seit ich den ersten Prototyp bekommen habe.
00:09:34Die Geschichte dahinter ist, dass ich bei einem Autoren-Retreat war,
00:09:36dabei war.
00:09:38zufällig auch dort war.
00:09:38Wir hingen zusammen rum und er schenkte mir ein Exemplar seines eigenen Stiftes.
00:09:41Und ich mochte diesen Stift wirklich sehr.
00:09:42Ich fand das Teil einfach absolut genial.
00:09:44Er wurde für lange Zeit mein Lieblingsstift,
00:09:45bis ich ihn verloren habe.
00:09:46Und dieser Stift wurde eben von Baron Fig entworfen.
00:09:47Ich dachte: “Oh, Baron Fig, von denen habe ich schon gehört.”
00:09:49Denn ich hatte die Notizbücher schon öfter gesehen.” Und weil ich diesen Stift so sehr liebte,
00:09:50bestellte ich eine Menge Zeug bei ihnen
00:09:52und verliebte mich in die Marke.
00:09:53Dann wurde ich dem Gründer Joey vorgestellt
00:09:54und kontaktierte ihn.
00:09:56Ich sagte: “Hey Mann, ich liebe den James Clear Stift,
00:09:57aber ich wünschte wirklich, er wäre weiß.
00:09:59Können wir eine Art 'Light Mode'-Version
00:10:00des James Clear Stiftes entwerfen?”
00:10:02Und er meinte: “Oh, lustig, dass du das erwähnst.”
00:10:03...
00:10:33Wie gesagt, wir denken gerade divergent.
00:10:35Das Ziel hier ist Quantität vor Qualität.
00:10:37Meine Leidenschaft für “World of Warcraft”.
00:10:39Inwieweit könnte das potenziell
00:10:42ein Problem lösen, das jemand hat?
00:10:43Nun, es ist eher eine Leidenschaft als eine Fähigkeit.
00:10:45Wenn ich wirklich, wirklich gut in “World of Warcraft” wäre,
00:10:48könnte ich vielleicht angehenden
00:10:51Profi-Spielern dabei helfen,
00:10:54besser in dem Spiel zu werden.
00:10:56Aber ich bin bei Weitem nicht gut genug dafür.
00:10:57Also: Was noch?
00:10:59Ich habe diese Leidenschaft für “World of Warcraft”.
00:11:01Welche Probleme hilft mir das zu lösen?
00:11:04Nicht besonders viele.
00:11:05Aber ich werde es nicht wegwerfen.
00:11:06Es ist immer noch nützlich, es auf der Liste zu haben,
00:11:07aber es bietet sich nicht sofort an,
00:11:09um ein Problem für jemanden zu lösen,
00:11:11der dieses Problem wirklich hätte.
00:11:12Was ist mit Webdesign?
00:11:13Nun, Webdesign ist eine dieser Fähigkeiten,
00:11:16die offensichtlich ein Problem lösen,
00:11:17wenn jemand eine Website braucht.
00:11:18Man denkt sich also: “Alles klar.
00:11:19Es gibt Unmengen von Menschen auf der Welt,
00:11:20die das Problem haben, eine Website zu benötigen.
00:11:22Und wenn ich Websites für sie entwerfen würde,
00:11:24dann könnte das funktionieren.”
00:11:25Für das Problem “Ich brauche eine Website”
00:11:27versuche ich nun zu überlegen:
00:11:29Wer sind die Leute, die ich kenne,
00:11:32die genau dieses Problem haben
00:11:34und für die ich es lösen könnte?
00:11:35Wir wollen generell nicht zu abstrakt über Menschen nachdenken.
00:11:38Es ist meist einfacher, ein Business zu starten,
00:11:40wenn man den Namen des ersten Klienten
00:11:42oder Kunden bereits kennt.
00:11:43Das erste Geld, das ich jemals mit einer eigenen Sache verdient habe,
00:11:45kam tatsächlich durch Webdesign.
00:11:47Ich bin zu all meinen Freunden gegangen,
00:11:48damals war ich etwa 13 Jahre alt,
00:11:49und habe in der Schule rumgefragt.
00:11:50Ich fragte: “Hey, braucht irgendjemand eurer Eltern eine Website?”
00:11:53Einer meiner Freunde, Luke, vermittelte mich an seinen Stiefvater,
00:11:55der eine Website brauchte.
00:11:56Und so habe ich eine Website für diese Person entworfen.
00:11:58Er zahlte mir etwa 30 Pfund für das Design.
00:12:00So konnte ich bereits mit 13 Jahren Geld verdienen,
00:12:02indem ich ein Problem für jemanden löste, der es hatte.
00:12:04Aber es gibt noch viel mehr Leute, die ich kenne,
00:12:05außer dem Vater von Luke, die zum Beispiel
00:12:07eine Website brauchen könnten.
00:12:08Du solltest dir überlegen:
00:12:09Wen kennst du, der ein Unternehmen besitzt
00:12:12oder in einem Unternehmen weit oben steht?
00:12:13Denn zum Beispiel
00:12:14haben Unternehmen unzählige Probleme.
00:12:16Und im Allgemeinen ist es einfacher, Dinge
00:12:18an Unternehmensinhaber zu verkaufen,
00:12:19weil sie normalerweise den Return on Investment
00:12:21für eine Sache rechtfertigen können.
00:12:22Wenn du zum Beispiel einen Freund hast, der ein Business besitzt,
00:12:24und der gerne bereit wäre, sich von dir zum Essen einladen zu lassen
00:12:26und dir einfach von seinen Problemen zu erzählen,
00:12:28dann bekommst du dort fantastische Einblicke
00:12:31für neue Geschäftsideen.
00:12:32Wenn du jetzt denkst, dass du keine Geschäftsinhaber kennst –
00:12:34doch, wahrscheinlich schon.
00:12:35Du bist wahrscheinlich nur einen Schritt
00:12:36von ihnen entfernt.
00:12:37Hast du einen Freund, der jemanden kennt,
00:12:39dem der lokale Kebab-Laden gehört,
00:12:40oder der als freiberuflicher Designer arbeitet?
00:12:43Ein Business muss keine riesige Sache sein.
00:12:44Es gibt unzählige Menschen da draußen,
00:12:45die selbstständig sind.
00:12:46Du kennst sicher jemanden, der selbstständig ist.
00:12:48Und wenn nicht, kennst du sicher jemanden,
00:12:49der jemanden kennt, der selbstständig ist.
00:12:50Könntest du einen Weg finden,
00:12:52mit ein paar verschiedenen Leuten zu sprechen
00:12:54und sie nach ihren Problemen zu fragen,
00:12:55um Nischen-Ideen zu generieren,
00:12:57falls sich nichts Überzeugendes
00:12:58aus diesem divergenten Prozess ergibt,
00:13:00den wir gerade durchlaufen?
00:13:01Nochmal am Beispiel Webdesign:
00:13:02Ich würde alle Leute auflisten, die ich kenne,
00:13:03und zwar mit ihren richtigen Namen.
00:13:04Ich denke: Okay,
00:13:05mein Freund Johnny leitet seine eigene Steuerkanzlei.
00:13:08Ich hab mir seine Website angesehen und die ist ziemlich mies.
00:13:10Vielleicht hat er also das Problem, ein neues Webdesign zu brauchen.
00:13:12Sowas in der Art.
00:13:14Das ist erst mal nur eine Hypothese.
00:13:15Ich sammle einfach nur Ideen.
00:13:16Wir denken divergent
00:13:17über mögliche Geschäftsideen nach.
00:13:19Vielleicht denke ich auch: Mein Freund Ravi
00:13:22ist eigentlich plastischer Chirurg mit eigener Praxis.
00:13:25Und dann frage ich mich: Hat Ravi eigentlich eine Website?
00:13:27Ich google ihn, schaue mir sein LinkedIn-Profil an
00:13:29und stelle fest: Ja, er hat eine,
00:13:31aber das ist nur so eine 08/15-Landingpage von GoDaddy.
00:13:34Er hat also nicht wirklich eine richtige Website.
00:13:35Du verstehst, worauf ich hinauswill.
00:13:36Man fängt an, das für Leute zu tun, die man kennt.
00:13:37Wenn du schon länger Inhalte erstellst
00:13:40und bereits eine gewisse Reichweite in den sozialen Medien hast,
00:13:42könnte deine Zielperson – auch wenn das vage ist –
00:13:45einfach “Leute aus meinem Publikum” sein.
00:13:46Natürlich müssten wir später noch genauer definieren,
00:13:48was das für Leute sind
00:13:49und so weiter.
00:13:50Aber hey, wir sammeln hier erst mal nur Ideen.
00:13:51Wir denken divergent.
00:13:52Wir müssen es nicht zerdenken.
00:13:53Einer unserer Studenten in der Lifestyle Business Academy zum Beispiel –
00:13:55sein Name ist Ricardo.
00:13:56Er hat einen YouTube-Kanal mit medizinischen Inhalten
00:13:59für ein italienischsprachiges Publikum.
00:14:00Die Leute in seinem Publikum sind also hauptsächlich Menschen aus Italien.
00:14:03Er fragt sich also vielleicht:
00:14:04Welche Probleme haben sie?
00:14:06Ein großes Problem, das er identifizierte,
00:14:07war der Wunsch, Gewicht zu verlieren.
00:14:09Und er als Arzt kann ihnen zum Beispiel Ozempic verschreiben
00:14:13oder ihnen Tipps zum Abnehmen geben.
00:14:14Du verstehst das Prinzip.
00:14:15Wie gesagt, wir denken divergent.
00:14:16Keine Idee ist eine schlechte Idee.
00:14:18Es gibt da einen schönen Satz von James Altucher,
00:14:20den ich sehr mag.
00:14:21Er schrieb ihn vor vielen Jahren:
00:14:22Wenn dir keine 10 Geschäftsideen einfallen, super.
00:14:24Dann denk dir stattdessen 20 aus.
00:14:25Das Ziel ist Quantität, nicht Qualität.
00:14:27Wir wollen uns jetzt auf keinen Fall
00:14:29im Zedenken verlieren.
00:14:30Ich mache das hier ganz bewusst vage und unordentlich.
00:14:33Wenn ich jemanden eins zu eins durch diesen Prozess führe
00:14:35oder in einem Zoom-Call, dann holen wir uns – im echten Leben –
00:14:37unsere Post-its raus.
00:14:38In einem Zoom-Call nutzen wir ein Figma-Board
00:14:40und kleben dort virtuelle Post-its drauf.
00:14:41Wir machen daraus einen unordentlichen, divergenten, kreativen Prozess,
00:14:44der uns hilft, einen Haufen Ideen zu generieren.
00:14:47In dieser Phase wollen wir keine der Ideen bewerten.
00:14:50Jetzt gehen wir in die Konvergierungs-Phase über.
00:14:53Nachdem wir Unmengen
00:14:54verschiedener potenzieller Geschäftsideen gesammelt haben,
00:14:56versuchen wir nun, auf diejenigen zu konvergieren,
00:14:58mit denen ein erstes Experiment am meisten Sinn ergibt.
00:15:00Dafür gibt es viele verschiedene Wege.
00:15:01Alex Hormozi hat ein Framework,
00:15:03aber das Framework, das ich am liebsten mag,
00:15:04stammt von Taki Moore, einem meiner Mentoren.
00:15:06Es basiert auf dem Konzept: Person, Problem, Versprechen.
00:15:08Dann stellst du dir drei Fragen
00:15:10für jede dieser verschiedenen potenziellen Nischen-Ideen.
00:15:12Sagen wir also:
00:15:13Die Person sind “World of Warcraft”-Spieler.
00:15:16Das Problem ist, dass sie nicht besonders gut
00:15:19in “World of Warcraft” sind.
00:15:21Und das Versprechen ist vielleicht,
00:15:23dass ich ihnen helfe, mehr Spaß am Spiel zu haben.
00:15:27Sagen wir, das ist Nische Nummer eins.
00:15:29Wenn ich an mein erstes Business denke,
00:15:30das wirklich funktioniert hat, dann waren das
00:15:32Bewerber für das Medizinstudium in Großbritannien.
00:15:34UK Med-Bewerber – das war meine Zielgruppe.
00:15:36Das Problem war, dass sie schlecht
00:15:38beim BMAT-Test (dem Aufnahmetest) abschnitten.
00:15:42Das Versprechen lautete: Bestehe den BMAT-Test mit Bravour,
00:15:46mit der logischen Folge, dass dies deine Chancen erhöht,
00:15:48für das Studium zugelassen zu werden.
00:15:50Also: Studienplatz sichern.
00:15:52Nehmen wir noch ein Beispiel
00:15:54von einem unserer Studenten der Lifestyle Business Academy.
00:15:55Deren Zielgruppe sind britische Wirtschaftsprüfungsgesellschaften.
00:15:59Sie verkaufen also an Unternehmen (B2B).
00:16:00Das Problem: Das Onboarding neuer Mandanten dauert zu lange.
00:16:04Und ihr Versprechen ist ein automatisiertes Mandanten-Onboarding,
00:16:07um Zeit zu sparen oder Ähnliches.
00:16:09In der Realität wäre deine Liste wahrscheinlich 15
00:16:11bis 20 Punkte lang,
00:16:13idealerweise, wenn du dem Prozess
00:16:14und dem Arbeitsblatt folgst.
00:16:16Dann stellen wir uns drei Fragen.
00:16:18Erstens: Habe ich Lust,
00:16:21mit dieser Gruppe von Menschen zu arbeiten?
00:16:22Und du bewertest das mit Rot, Gelb oder Grün.
00:16:24Frage Nummer zwei: Kann ich diesen Leuten
00:16:27wirklich bei dieser Art von Problem helfen?
00:16:29Und wieder bewertest du das mit Rot, Gelb oder Grün.
00:16:31Und die letzte Frage lautet:
00:16:32Wird diese Art von Person gerne bezahlen,
00:16:35um dieses Problem gelöst zu bekommen?
00:16:37Das zielt darauf ab: Haben sie das Geld?
00:16:40Und ist das Problem in ihrem Leben gravierend genug,
00:16:42dass sie gerne dafür bezahlen würden?
00:16:44Auch das bewertest du mit Rot, Gelb oder Grün.
00:16:45Du hast also deine drei Fragen:
00:16:46Mag ich sie?
00:16:47Kann ich ihnen helfen? Und werden sie zahlen?
00:16:49Falls du schon frühere Videos von mir hier auf dem Kanal
00:16:51über Business-Tipps gesehen hast:
00:16:52Meine Empfehlung ist, dass du ein Business
00:16:55im Hochpreis-Sektor startest.
00:16:56Hochpreisig bedeutet, dass du mindestens 2.000 Dollar verlangst,
00:16:59wenn du kannst.
00:16:59Natürlich angepasst an deine Währung und so weiter.
00:17:01Aber wenn ich heute ein Business ganz neu starten würde,
00:17:03würde ich versuchen, etwas für mindestens 2.000 Dollar zu verkaufen.
00:17:06Meine Frage wäre also:
00:17:07Hat diese Art von Person diese Summe zur Verfügung?
00:17:09Und zweitens: Ist das Problem für sie so schmerzhaft,
00:17:11dass sie bereit wären, mindestens 2.000 US-Dollar zu zahlen?
00:17:14Würden also “World of Warcraft”-Spieler,
00:17:16die nicht besonders gut darin sind,
00:17:182.000 Dollar zahlen, um mehr Spaß am Spiel zu haben?
00:17:20Ganz sicher nicht.
00:17:21Für diese Zielgruppe ist das Problem nicht schmerzhaft genug.
00:17:23Würden Bewerber für das Medizinstudium,
00:17:25die Angst vor dem BMAT haben, 2.000 Dollar zahlen, um ihn zu bestehen?
00:17:29Das wäre ein “Gelb”.
00:17:31Ich bin unsicher.
00:17:32Nicht die Studenten selbst würden zahlen,
00:17:34sondern die Eltern.
00:17:34Wenn es reiche Eltern zum Beispiel aus China sind,
00:17:37internationale Bewerber also,
00:17:38die ohnehin 50.000 im Jahr
00:17:40an Studiengebühren zahlen –
00:17:42da scheinen 2.000 Dollar, um den BMAT zu meistern
00:17:44und die Chancen auf den Platz zu erhöhen,
00:17:45kein allzu großer Sprung zu sein.
00:17:47Aber wenn ich mich an einheimische Studenten in UK richte,
00:17:49was ich damals getan habe,
00:17:50und nicht an internationale Studenten,
00:17:51und mir meine Konkurrenten ansehe,
00:17:52um zu schauen, welche Preise sie verlangen,
00:17:54dann lag das weit unter 2.000 Pfund.
00:17:55Deshalb dachte ich mir: Hm,
00:17:56vielleicht haben sie nicht die Mittel,
00:17:58um genau dafür so viel zu bezahlen.
00:17:59Sagen wir, meine Zielgruppe sind britische Steuerkanzleien,
00:18:01das Onboarding dauert zu lange
00:18:02und mein Versprechen ist ein automatisiertes Onboarding,
00:18:04um massiv Zeit zu sparen.
00:18:05Mag ich sie?
00:18:06Nun ja, ich habe ein paar Freunde,
00:18:07die Kanzleien besitzen, und ich spreche gerne mit Steuerberatern.
00:18:09Sie sind vielleicht ein bisschen langweilig,
00:18:10aber sie sind sehr bescheiden und sehr nett.
00:18:11Also: Ja, ein klares “Grün” bei “Mag ich sie”.
00:18:14Kann ich ihnen helfen?
00:18:15Ich habe zwar noch nie
00:18:16direkt mit Steuerberatern gearbeitet, aber,
00:18:17ich bin ziemlich gut in Automatisierungen.
00:18:18Ich habe Zapier, Make und n8n schon benutzt.
00:18:21Ich verstehe die Theorie hinter Automatisierungen.
00:18:23Also ja, ich traue mir durchaus zu,
00:18:24ihnen dabei helfen zu können.
00:18:26Und werden sie bereit sein, mindestens 2.000 Dollar zu zahlen?
00:18:28Ja, wahrscheinlich schon.
00:18:29Wenn die Kanzlei einen Umsatz
00:18:30im sechs- oder sogar siebenstelligen Bereich macht,
00:18:33dann sind 2.000 Dollar für eine enorme Zeitersparnis
00:18:36wahrscheinlich eine lohnende Investition für sie.
00:18:38Diese Idee würde in meiner Situation also
00:18:40überall grünes Licht bekommen.
00:18:42Wenn wir Studenten durch diese Übung führen,
00:18:44machen sie sich immer große Sorgen um die Spalte “Werden sie zahlen”.
00:18:46Sie sagen immer: “Oh, ich bin nicht sicher, ob sie zahlen werden.”
00:18:48und so weiter.
00:18:49und so weiter, und so fort.
00:18:50Ich sage dann meistens: Wenn du die Übung zum ersten Mal machst,
00:18:52vertrau einfach auf dein Bauchgefühl.
00:18:55Das ist noch ein sehr grober Prozess.
00:18:56Wähle einfach Rot, Gelb oder Grün, je nachdem, was deine Intuition sagt.
00:18:58Danach können wir natürlich
00:19:00ein wenig Marktforschung betreiben, um zu sehen:
00:19:02Gibt es Wettbewerber,
00:19:04die ähnliche Preise aufrufen?
00:19:05Denn wenn es Wettbewerber in einem Markt gibt,
00:19:08ist das eher ein gutes als ein schlechtes Zeichen.
00:19:10Es bedeutet, dass es dort zumindest einen Markt gibt.
00:19:12Wenn die Konkurrenz 5.000 Dollar verlangt,
00:19:14dann weißt du, dass es dort
00:19:15zumindest einige Leute gibt,
00:19:16die bereit sind, mindestens 2.000 zu zahlen.
00:19:18Aber wenn alle Konkurrenten, die du findest, nur 20 Dollar verlangen,
00:19:21bekommst du ein Gefühl dafür, dass
00:19:232.000 Dollar vielleicht eine etwas zu hohe Forderung
00:19:26für genau diese Person und dieses Problem sein könnten.
00:19:28Eine weitere Nuance dabei ist,
00:19:29dass es in jeder erdenklichen Kategorie
00:19:32Premium-Produkte und Premium-Dienstleistungen gibt.
00:19:34Zum Beispiel: Was kostet ein Rucksack?
00:19:36Nun, die meisten Leute würden nicht mehr als 50 Dollar
00:19:38für einen Rucksack ausgeben. Aber wenn auf dem Rucksack “Louis Vuitton”
00:19:41dann sind die Leute plötzlich bereit, Tausende,
00:19:43sind die Leute plötzlich bereit, Tausende zu zahlen,
00:19:45wenn nicht Zehntausende von Dollar
00:19:47für im Grunde die gleiche Sache zu bezahlen.
00:19:49Tatsächlich hat man in jedem Markt
00:19:51diese Art von Verteilung.
00:19:54Man hat das oberste 1 %, die Luxuskäufer.
00:19:58Man hat etwa 9 %, die Premiumkäufer sind.
00:20:02Und dann hat man etwa 90 %, die den Massenmarkt bilden.
00:20:07Generell wollen wir kein Business starten,
00:20:10das den Massenmarkt bedient.
00:20:12weil man dafür meistens ein sehr hohes Volumen braucht.
00:20:14weil dies im Allgemeinen ein recht hohes Volumen erfordert.
00:20:16Und im Massenmarkt entscheidet meistens der Preis.
00:20:18Man landet also in einem reinen Preiskampf.
00:20:21Es ist sehr schwer, über den Preis zu konkurrieren,
00:20:22besonders gegen Wettbewerber, die schon viel länger
00:20:24im Geschäft sind als man selbst.
00:20:24Wenn du gerade erst anfängst,
00:20:25ist es auch ziemlich schwierig, den Luxusmarkt anzupeilen,
00:20:28da im Luxusmarkt nicht nach Funktionen gekauft wird,
00:20:31sondern zum Beispiel nach Status.
00:20:33Außer du hast bereits einen Zugang und kannst zum Beispiel
00:20:35ein Concierge-Erlebnis für den Luxusmarkt schaffen
00:20:37oder irgendwie glaubhaft machen,
00:20:40dass dein Produkt oder deine Dienstleistung
00:20:41den sozialen Status erhöht.
00:20:42Es ist für Anfänger also meist nicht sinnvoll, den Luxusmarkt anzuvisieren.
00:20:44Aber,
00:20:45den Premiummarkt anzupeilen –
00:20:48also Leute, die bereit und glücklich sind, für
00:20:50hohe Qualität zu bezahlen –
00:20:51das wäre eine sehr gute Strategie.
00:20:53Ein Fehler, den du am Anfang also nicht machen solltest,
00:20:55ist, einfach davon auszugehen,
00:20:56dass sie kein Geld haben.
00:20:57Überlege stattdessen: Person, Problem, Versprechen.
00:20:59Erinnerst du dich an mein Beispiel, Kindern beim Medizinstudium-Platz zu helfen?
00:21:01Als ich dieses Business von 2012 bis 2019 betrieb,
00:21:04verlangte ich zwischen 50 und 110 Pfund
00:21:08für einen Präsenzkurs, bei dem die Leute
00:21:10einen ganzen Tag lang lernten, wie man die Tests
00:21:13oder die Vorstellungsgespräche meistert.
00:21:14Vor ein paar Monaten war ich in London
00:21:15und habe ein Event für Unternehmer veranstaltet.
00:21:17Dort waren drei verschiedene Unternehmer,
00:21:19die alle zu diesem Event kamen.
00:21:20Alle drei hatten Unternehmen, die Kindern beim Medizinstudium-Platz halfen.
00:21:23Und sie verlangten zwischen 5.000 und 15.000 Dollar,
00:21:27um den Kindern zu helfen.
00:21:28Ich hatte damals 50 bis 100 Dollar verlangt.
00:21:32Was war also der Unterschied zwischen dem,
00:21:35was sie taten, und dem, was ich tat?
00:21:35Nun, zum Teil lag es am Produkt.
00:21:37Sie boten eher ein 1-zu-1-Mentoring an
00:21:39statt eines Gruppenkurses. Soweit so gut.
00:21:41Aber wenn ich 1-zu-1-Mentoring angeboten hätte,
00:21:43hätte ich eher an 200 oder 300 Pfund gedacht,
00:21:44vielleicht 30 Pfund die Stunde für 10 Stunden.
00:21:46Aber sie verlangten 5.000 bis 15.000.
00:21:49Der Unterschied war: Ich hätte daran gedacht,
00:21:51Leute in Großbritannien anzusprechen, die ich kannte –
00:21:53Freunde von Freunden oder deren Eltern.
00:21:55Aber sie sprachen Leute aus Festlandchina an.
00:21:57Eltern in China, deren Kinder
00:21:59bereits auf teure Privatschulen
00:22:01in Großbritannien oder den USA gingen, idealerweise Internate,
00:22:04und die unbedingt wollten,
00:22:06dass ihr Kind zum Beispiel an einer britischen Medizin-Fakultät landet.
00:22:08Diese Eltern hatten Unmengen an Geld,
00:22:09weil sie in China richtig reich waren.
00:22:11Für sie waren 5.000 bis 15.000 Pfund
00:22:12im Grunde gar nichts.
00:22:14Und so konnten diese Jungs
00:22:15multimillionenschwere Unternehmen aufbauen,
00:22:16während sie eigentlich noch Assistenzärzte in Großbritannien waren,
00:22:18nur weil sie reiche Leute ansprachen,
00:22:20obwohl sie ihnen im Grunde halfen,
00:22:22genau das gleiche Problem zu lösen.
00:22:23Was man also im Hinterkopf behalten sollte:
00:22:24Lass dich nicht von einer bestimmten Geschäftsidee
00:22:25abschrecken, nur weil du denkst,
00:22:28sie sei nicht 'teuer' genug oder so.
00:22:29Denk daran: In jedem Markt
00:22:32gibt es Leute, die bereit sind, viel Geld für eine Sache auszugeben,
00:22:33vorausgesetzt, das Problem ist schmerzhaft genug.
00:22:35Okay, nachdem wir nun unsere Shortlist
00:22:38potenzieller Nischen erstellt haben,
00:22:42hast du an diesem Punkt
00:22:43vielleicht ein paar verschiedene Optionen,
00:22:46mit denen du dich relativ wohlfühlst.
00:22:48Hoffentlich.
00:22:49Hier sind einige Reflexionsfragen aus unserem Arbeitsbuch,
00:22:51die Studenten in der Lifestyle Business Academy
00:22:53sehr hilfreich finden.
00:22:54Zuerst haben wir den Zwei-Jahres-Test.
00:22:55Stell dir vor, du arbeitest in einer dieser Nischen
00:22:57für die nächsten zwei bis drei Jahre.
00:22:58Welche davon fühlt sich am spannendsten an?
00:23:00Bei welcher denkst du:
00:23:01“Ja, darin kann ich mich selbst sehen.”
00:23:02Frage Nummer zwei: Das 'Kein Scheitern'-Szenario.
00:23:04Wenn du wüsstest, dass du nicht scheitern kannst,
00:23:06wenn der Erfolg absolut garantiert wäre,
00:23:08welche Nische würdest du wählen?
00:23:09Das nimmt die Angst und zeigt dir, was du eigentlich willst.
00:23:11Reflexionsfrage Nummer drei:
00:23:12Welche Nische fühlt sich am meisten nach 'dir' an?
00:23:14Welche passt zu deinen Werten, deiner Geschichte
00:23:16und zu der Person, die du werden willst?
00:23:17Über welche würdest du stolz
00:23:18deinen Freunden und deiner Familie erzählen?
00:23:20Das ist eine interessante Frage.
00:23:21Oft führt sie zu einer Nische, die weniger profitabel ist,
00:23:23aber es ist immer aufschlussreich zu sehen,
00:23:25ob unser Herz dort liegt, wo der Profit ist.
00:23:27Der Angst-Check: Welche Nische macht dir
00:23:29ein bisschen Angst – auf eine gute Art?
00:23:30Manchmal ist das, was uns nervös macht,” genau das, was uns am meisten am Herzen liegt. Was zieht dich an?
00:23:31Wir haben noch ein paar weitere Fragen hier,
00:23:34aber das steht alles im Arbeitsbuch, falls es dich interessiert.
00:23:35Die Idee ist: Du kannst es ausdrucken.
00:23:37Du kannst es handschriftlich ausfüllen.
00:23:38Oder das PDF am Computer ausfüllen,
00:23:40ganz wie du willst. Basierend auf deinen Antworten:
00:23:42Welche drei Nischen kristallisieren sich heraus?
00:23:44Wir haben also einen divergenten Prozess durchlaufen,
00:23:47um ein paar Dutzend verschiedene Nischen-Ideen zu sammeln.
00:23:48Dann sind wir durch einen Konvergierungs-Prozess gegangen,
00:23:52um sie zu bewerten: Mag ich sie,
00:23:54kann ich ihnen helfen, werden sie zahlen?
00:23:55Und schließlich haben wir diese Reflexionsfragen genutzt,
00:23:56um herauszufinden: Was ist die Geschäftsidee
00:23:58oder die Nische, die ich tatsächlich verfolgen möchte?
00:24:00An diesem Punkt empfehlen wir unseren Studenten,
00:24:03nach Bauchgefühl ihre Gold-, Silber-
00:24:06und Bronze-Nische festzulegen.
00:24:08Wer ist die Person? Was ist das Problem?
00:24:10Warum freust du dich darauf?
00:24:11Warum glaubst du, dass sie bereit sein werden,
00:24:13viel Geld für die Lösung dieses Problems zu bezahlen?
00:24:14Welche Bedenken hast du und gibt es weitere Notizen?
00:24:17Wenn du Teil eines Mentoring-Programms
00:24:19wie unserer Lifestyle Business Academy bist,
00:24:20dann bitten wir unsere Studenten, uns dieses Dokument zu schicken,
00:24:22und wir geben ihnen Feedback dazu
00:24:24und gehen mit ihnen in den Austausch.
00:24:25Alternativ könntest du das auch mit Programmen wie
00:24:27Claude oder ChatGPT machen.
00:24:28Aber hoffentlich gibt dir dieser Prozess ein Gefühl dafür,
00:24:29wie man aus einer Fülle von Möglichkeiten
00:24:31eine konkrete Geschäftsidee herausfiltert.
00:24:33Falls dich interessiert, wie dieser Prozess
00:24:36in die größere Roadmap passt, die dir hilft, von Null
00:24:38auf ein mehrfach sechsstelliges Lifestyle-Business zu kommen,
00:24:40dann schau dir dieses Video hier an,
00:24:42das die gesamte Roadmap im Detail erklärt.
00:24:43Vielen Dank fürs Zuschauen.
00:24:45Ich hoffe, du konntest etwas mitnehmen.
00:24:46Schau dir das Arbeitsbuch unten an, und wir sehen uns später!
00:24:47Schau dir das Arbeitsbuch unten an und wir sehen uns später.

Key Takeaway

Ein erfolgreiches Unternehmen im Jahr 2026 entsteht durch die systematische Identifikation einer spezifischen Personengruppe mit einem schmerzhaften Problem, für dessen Lösung sie bereit ist, Premium-Preise zu zahlen.

Highlights

Die "heilige Dreifaltigkeit

Timeline

Einführung in die finanzielle und kreative Freiheit

Der Sprecher definiert das Ziel der Gründung eines eigenen Unternehmens als Weg zu finanzieller, zeitlicher und kreativer Freiheit. Er adressiert die zentrale Frage seines Publikums, wie man überhaupt auf eine profitable Geschäftsidee kommt. Um diesen Prozess zu unterstützen, stellt er ein kostenloses Arbeitsbuch vor, das als praktischer Leitfaden dient. Die Einleitung legt den Grundstein für eine methodische Herangehensweise an das Unternehmertum im Jahr 2026. Er betont, dass praktische Schritte notwendig sind, um von der bloßen Absicht zur konkreten Umsetzung zu gelangen.

Die heilige Dreifaltigkeit der Geschäftsidee

In diesem Abschnitt wird erklärt, dass Geld im Kern ein Austausch von Wert ist, der nur durch die Lösung von Problemen anderer entsteht. Der Sprecher stellt die "heilige Dreifaltigkeit" vor, die aus einer Person, einem spezifischen Problem und einem passenden Produkt oder einer Dienstleistung besteht. Er nutzt die Metapher von Lego-Steinen oder Kartenstapeln, um zu verdeutlichen, wie man diese drei Elemente kombiniert. Eine profitable Idee entsteht genau dann, wenn die Person das Problem als so wichtig erachtet, dass sie bereitwillig Geld gegen die Lösung tauscht. Er gibt zu, dass er dieses einfache Prinzip als Anfänger selbst lange nicht verstanden hatte.

Der dreistufige Kreativprozess: Divergieren, Konvergieren, Entstehen

Der Prozess der Ideenfindung wird in drei klare Phasen unterteilt: Divergieren, Konvergieren und Emerge (Entstehen). Zuerst geht es darum, weit und offen zu denken, um eine große Quantität an potenziellen Ansätzen zu generieren. Ein häufiger Fehler von Anfängern ist es, direkt mit einem fertigen Produkt zu starten, anstatt zuerst die Nische zu definieren. Die Nische wird hier explizit als die Schnittmenge aus einem bestimmten Typ Mensch und einem spezifischen Problem beschrieben. Erst durch das Experimentieren und die schrittweise Eliminierung von Optionen kristallisiert sich die ideale Geschäftsidee heraus.

Identifikation von Fähigkeiten und Leidenschaften

Der Sprecher erläutert, wie man durch die Analyse eigener "Handwerksfertigkeiten" erste Nischen-Ideen entwickelt. Er unterscheidet dabei zwischen beruflichen Expertisen, Dingen, für die man bereits bezahlt wird, und Problemen, die man im eigenen Leben gelöst hat. Als persönliches Beispiel nennt er seine frühen Erfahrungen mit Webdesign und Nachhilfe, die später zu seinem ersten echten Business führten. In dieser Phase wird auch Skillshare als Partner erwähnt, um zu zeigen, wie man neue Fähigkeiten aktiv erlernen kann. Es geht primär darum, so viele verschiedene "Karten" wie möglich für den späteren Auswahlprozess zu sammeln.

Divergentes Denken und die Macht der Kontakte

Hier wird die Liste um Leidenschaften und zu lernende Fähigkeiten erweitert, wobei Quantität ausdrücklich vor Qualität geht. Der Sprecher zeigt am Beispiel von Webdesign auf, wie man von einer vagen Fähigkeit zu konkreten potenziellen Kunden im Bekanntenkreis gelangt. Er rät dazu, gezielt mit Geschäftsinhabern zu sprechen, da diese oft einen klaren Return on Investment für Problemlösungen sehen. Es wird betont, dass man oft nur einen Schritt von wertvollen Kontakten entfernt ist, die Einblicke in reale geschäftliche Herausforderungen geben können. Ziel ist es, hypothetische Nischen-Ideen zu sammeln, ohne diese in diesem Stadium bereits kritisch zu bewerten.

Konvergieren: Das Framework zur Bewertung von Ideen

Nachdem viele Ideen gesammelt wurden, folgt die Phase der Konvergierung unter Anwendung des "Person, Problem, Versprechen"-Frameworks. Jede Idee wird anhand von drei Fragen geprüft: Mag ich diese Menschen? Kann ich ihnen wirklich helfen? Werden sie für die Lösung bezahlen? Der Sprecher empfiehlt dringend, ein Hochpreis-Business mit Zielpreisen ab 2.000 Dollar anzustreben, um nachhaltig profitabel zu sein. Er erklärt, dass man sich auf sein Bauchgefühl verlassen und Marktforschung betreiben sollte, um die Zahlungsbereitschaft zu validieren. Die Existenz von Wettbewerbern wird dabei als positives Zeichen für einen funktionierenden Markt gewertet.

Marktsegmente und die Fokussierung auf Premium-Kunden

Der Sprecher analysiert die Verteilung des Marktes in Massenmarkt (90%), Premiummarkt (9%) und Luxusmarkt (1%). Er rät Anfängern davon ab, im Massenmarkt über den Preis zu konkurrieren, und empfiehlt stattdessen den Premiummarkt für qualitätsbewusste Käufer. Ein eindrucksvolles Beispiel zeigt, wie Mitbewerber durch die Ansprache reicher internationaler Eltern deutlich höhere Preise für die gleiche Dienstleistung erzielen konnten als er selbst. Dies verdeutlicht, dass die Wahl der Zielperson entscheidend für den finanziellen Erfolg und die Skalierbarkeit des Modells ist. Es wird klargestellt, dass schmerzhafte Probleme in fast jedem Markt Premium-Lösungen rechtfertigen.

Abschlussreflexion und die Roadmap zum Erfolg

Zum Abschluss stellt der Sprecher Reflexionsfragen vor, wie den Zwei-Jahres-Test oder das 'Kein Scheitern'-Szenario, um die Herzensentscheidung zu unterstützen. Studenten sollen ihre Nischen in Gold, Silber und Bronze kategorisieren und ihre Bedenken sowie ihre Begeisterung dokumentieren. Er erwähnt die Lifestyle Business Academy als Mentoring-Programm, das bei der Verfeinerung dieser Ideen hilft. Alternativ schlägt er die Nutzung von KI-Tools wie ChatGPT zur Analyse der eigenen Entwürfe vor. Das Video endet mit einem Verweis auf eine umfassende Roadmap, die den Weg von Null bis zu einem sechsstelligen Business aufzeigt.

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