Postman-Killer? Damit habe ich nicht gerechnet (Hoppscotch)

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Transcript

00:00:00Das ist Hopscotch, ein kostenloser Open-Source-API-Client, der fast sofort öffnet, im Browser läuft, vollständig offline funktioniert und dich nicht in ein kostenpflichtiges Abo zwingt.
00:00:10Postman hingegen braucht etwa 10 Sekunden zum Starten, verbraucht hunderte Megabyte RAM und macht die Zusammenarbeit von Abonnements abhängig.
00:00:18Heutzutage versuchen viele Entwickler gar nicht mehr, Postman anzupassen, sondern wechseln einfach zu besseren Alternativen.
00:00:24Ich zeige euch genau warum und ob sich der Umstieg tatsächlich lohnt.
00:00:30Hopscotch ist ein leichtgewichtiges Open-Source-Ökosystem für die API-Entwicklung.
00:00:38Man kann APIs wie REST, GraphQL, WebSocket, SSE und MQTT erstellen, testen, dokumentieren und gemeinsam daran arbeiten – alles in einem Browser-Tab, ohne eine schwere Electron-App.
00:00:50Es ist auf Geschwindigkeit ausgelegt und folgt dem „Local First“-Prinzip.
00:00:52Für die Grundlagen ist keine Installation nötig; es funktioniert als PWA vollständig offline und speichert
00:00:57Daten lokal ab, anstatt einen in die Cloud zu zwingen.
00:01:00Zudem erhält man unbegrenzt kostenlose Workspaces und Teammitglieder – das ist der große Unterschied zu Postman.
00:01:06Wir können es sogar selbst hosten oder ganz ohne Login nutzen, wenn wir die minimalistischste Version wollen.
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00:01:16Schaut euch das an:
00:01:17Kein Login, keine Installation erforderlich.
00:01:19Ich öffne Hopscotch im Browser und kann sofort loslegen.
00:01:22Es gibt auch eine Desktop-App zum Download, falls man es häufiger nutzt.
00:01:26Sobald ich drin bin, erstelle ich einen neuen Request, setze ihn auf GET und rufe den Echo-Endpunkt auf.
00:01:33Das läuft genau wie erwartet.
00:01:34Ich kann hier beliebige Query-Parameter und einen benutzerdefinierten Header hinzufügen und auf Senden drücken.
00:01:40Die Antwort kommt fast augenblicklich als formatiertes JSON zurück.
00:01:44Wir können das nun so in einer Collection speichern.
00:01:48Dann erstelle ich eine Umgebungsvariable, wechsle die Umgebung und sende den Request erneut. Fertig.
00:01:53Erledigt.
00:01:54Super unkompliziert, was wirklich klasse ist.
00:01:55Okay, das hätten wir.
00:01:57Das sind die Basics, ähnlich wie bei Postman.
00:01:59Alles klar, jetzt probieren wir WebSocket aus.
00:02:00Dieser Teil war ehrlich gesagt etwas instabil, da müssen sie noch nachbessern, aber ich nutze
00:02:05diese URL, da sie korrekt zu funktionieren scheint.
00:02:08Ich füge den Endpunkt ein.
00:02:09Wir klicken auf „Connect“, dann sende ich diese Nachricht und sofort
00:02:14sehen wir den Response-Stream.
00:02:16Falls ihr euch Sorgen um die Migration macht: Es gibt einen One-Click-Import für Postman-Collections,
00:02:21damit lässt sich alles extrem schnell übertragen.
00:02:23Genau diese Geschwindigkeit wollen die meisten von uns – wir wollen einfach weniger warten.
00:02:27Darum geht es uns.
00:02:28Vergleichen wir es nun direkt mit Postman in den Bereichen, die euren täglichen
00:02:33Workflow wirklich beeinflussen.
00:02:34Postman braucht etwa 10 Sekunden und nutzt ca. 400 MB RAM, während Hopscotch
00:02:39in unter einer Sekunde öffnet und die Desktop-App nur rund 40 MB groß ist.
00:02:44Zudem erfordert Postman einen Login und ist cloud-abhängig, während Hopscotch als PWA voll offline funktioniert.
00:02:51Bei der Zusammenarbeit begrenzt Postman die kostenlose Nutzung auf drei Mitglieder, aber Hopscotch bietet unbegrenzt
00:02:56kostenlose Workspaces und Rollen. Das ist super, wenn man wächst und mit einem
00:02:59etwas größeren Team arbeitet.
00:03:01Da Postman ein Cloud-first-Tool ist, ist es weder privat noch selbst gehostet. Hopscotch ist lokal-first,
00:03:06mit optionaler Cloud oder komplett selbst gehostet.
00:03:08Schließlich berechnet Postman Gebühren pro Nutzer in Teams, während Hopscotch behauptet – zumindest aktuell –
00:03:13für immer kostenlos zu bleiben.
00:03:15Es gibt One-Click-Importe für Postman und Insomnia, eine Browser-Erweiterung für CORS und
00:03:21ein CLI für CI/CD-Workflows.
00:03:23Für viele Entwickler fühlt es sich so an, wie Postman vor langer Zeit einmal war.
00:03:27Aus Entwicklersicht ist es unglaublich leichtgewichtig.
00:03:31Man spürt die Geschwindigkeit fast sofort.
00:03:33Die Benutzeroberfläche ist für ein Open-Source-Tool sehr sauber und wirkt nicht überladen.
00:03:38Hier gibt es kaum Schnickschnack.
00:03:39Auch die Echtzeit-Zusammenarbeit funktioniert einfach, ohne komplizierte Rechteverwaltung.
00:03:43Man kann offline arbeiten, sogar mit Localhost-APIs, was für die Backend-Entwicklung enorm wichtig ist.
00:03:49Und schließlich machen die aktualisierte JQ-Filterung und das verbesserte Scripting
00:03:54die Bearbeitung von Requests viel mächtiger.
00:03:55Zudem haben die portablen Desktop-Apps einen winzigen Platzbedarf im Vergleich zu typischen
00:04:00Electron-basierten Tools.
00:04:01Aber bleiben wir fair: Ich habe jetzt viel Positives aufgezählt.
00:04:04Es ist wirklich cool, aber es gibt auch Nachteile.
00:04:06Die Cloud-Version enthält leichte Telemetrie. Wenn euch das stört, solltet ihr es selbst hosten
00:04:11oder rein lokal nutzen.
00:04:13Größere Features befinden sich noch im Aufbau. Wenn ihr also fortgeschrittene Workflows für
00:04:17tiefgreifendes Monitoring oder komplexe Mocking-Setups braucht, ist Postman hier ehrlich gesagt noch stärker.
00:04:23Auch einige der neueren Dokumentations-Features sind noch in der Beta-Phase und entwickeln sich erst.
00:04:28Dennoch bietet Hopscotch für den Großteil der täglichen Entwicklungsarbeit eine Menge Vorteile.
00:04:33dank Hopscotch.
00:04:34Solltet ihr also wirklich den Wechsel – oder den „Hop“ – zu Hopscotch wagen?
00:04:38Nun, wenn ihr nur alleine Tests durchführt, ist das ein klares Ja.
00:04:41Als Frontend- oder Backend-Engineer spart ihr wahrscheinlich jeden Tag Zeit,
00:04:46allein schon wegen der Geschwindigkeit.
00:04:47Wenn ihr nach einer kostenlosen oder günstigeren Alternative sucht, ist das ein weiterer Pluspunkt.
00:04:52Kleine bis mittlere Teams können ohne Sorge wegen Kollaborationslimits wechseln. Aber wenn ihr
00:04:56an sehr großen Projekten oder in riesigen Teams arbeitet, nutzt ihr Hopscotch vielleicht für die Entwicklung,
00:05:02werdet bei den ganz schweren Workflows aber wohl weiterhin auf Postman angewiesen sein.
00:05:05Hopscotch ist Open Source und kostenlos, ein Ausprobieren lohnt sich also definitiv.
00:05:09Es könnte eine echte Alternative zu Postman sein und einen anderen Weg bei der Arbeit mit APIs aufzeigen.
00:05:13Ich habe Hopscotch in der Beschreibung verlinkt.
00:05:15Nutzt ihr noch Postman oder seid ihr schon umgestiegen?
00:05:19Wenn euch KI-Coding-Tools und Open-Source-Alternativen gefallen, abonniert uns gerne.
00:05:23Wir sehen uns im nächsten Video.

Key Takeaway

Hopscotch positioniert sich als schnelle, datenschutzfreundliche und kostenlose Open-Source-Alternative zu Postman, die besonders durch ihre Performance und großzügige Team-Kollaboration überzeugt.

Highlights

Hopscotch ist ein leichtgewichtiger, Open-Source-API-Client, der als Progressive Web App (PWA) im Browser läuft.

Im Gegensatz zu Postman bietet Hopscotch unbegrenzte kostenlose Workspaces und Teammitglieder ohne Abo-Zwang.

Das Tool folgt dem „Local First“-Prinzip, funktioniert vollständig offline und erfordert für die Grundfunktionen keinen Login.

Ein One-Click-Import ermöglicht die schnelle Migration bestehender Collections von Postman oder Insomnia.

Trotz hoher Geschwindigkeit fehlen noch einige fortgeschrittene Features wie komplexes Mocking oder tiefgreifendes Monitoring.

Die Desktop-App ist mit ca. 40 MB deutlich ressourcensparender als die Electron-basierte Konkurrenz.

Timeline

Einführung und Vergleich mit Postman

Der Sprecher stellt Hopscotch als schnellen, quelloffenen API-Client vor, der sofort im Browser einsatzbereit ist. Er zieht einen direkten Vergleich zu Postman, das oft durch lange Startzeiten von etwa 10 Sekunden und hohen RAM-Verbrauch negativ auffällt. Viele Entwickler suchen heutzutage nach Alternativen, da Postman die Zusammenarbeit zunehmend von kostenpflichtigen Abonnements abhängig macht. In diesem Abschnitt wird die zentrale Fragestellung aufgeworfen, ob sich ein Umstieg für die tägliche Arbeit tatsächlich lohnt. Es wird deutlich, dass Geschwindigkeit und Unabhängigkeit die Hauptargumente für den Wechsel sind.

Kernfunktionen und Local-First-Prinzip

Hopscotch unterstützt vielfältige Protokolle wie REST, GraphQL, WebSocket und MQTT direkt in einem Browser-Tab. Ein besonderes Merkmal ist das „Local First“-Prinzip, wodurch Daten primär lokal gespeichert werden und kein Cloud-Zwang besteht. Das Tool bietet unbegrenzte Workspaces und Rollen für Teams völlig kostenlos an, was einen massiven Unterschied zur Preisgestaltung von Postman darstellt. Nutzer können die Anwendung sogar selbst hosten, um maximale Kontrolle über ihre Daten zu behalten. Dieser Abschnitt unterstreicht die Flexibilität des Systems, das ohne Installation als PWA auch offline funktioniert.

Praktische Demonstration und Workflow

In einer Live-Demo zeigt der Sprecher, wie unkompliziert der Einstieg ohne Login oder Installation gelingt. Es wird ein einfacher GET-Request an einen Echo-Endpunkt gesendet, wobei Query-Parameter und Header mühelos hinzugefügt werden. Die Antwort wird fast verzögerungsfrei als formatiertes JSON ausgegeben und kann direkt in Collections gespeichert werden. Auch das Verwalten von Umgebungsvariablen wird als intuitiv und vergleichbar mit dem gewohnten Postman-Workflow beschrieben. Dieser Teil des Videos verdeutlicht, dass die Lernkurve für Umsteiger extrem flach ausfällt.

Erweiterte Tests und Migration

Der Testlauf wird auf WebSockets ausgeweitet, wobei der Sprecher ehrlich anmerkt, dass dieser Bereich momentan noch etwas instabil wirken kann. Dennoch gelingt die Verbindung und der Empfang eines Response-Streams innerhalb der Demo problemlos. Ein entscheidender Punkt für wechselwillige Nutzer ist der One-Click-Import für bestehende Postman-Collections. Diese Funktion ermöglicht eine extrem schnelle Übertragung der bisherigen Arbeit ohne manuellen Aufwand. Geschwindigkeit steht hier im Fokus, da Entwickler laut Sprecher schlichtweg weniger Zeit mit Warten verbringen möchten.

Direkter Leistungsvergleich und Team-Vorteile

Hier werden konkrete Zahlen genannt: Während Postman rund 400 MB RAM benötigt, begnügt sich die Hopscotch-Desktop-App mit etwa 40 MB. Postman wird als Cloud-abhängig kritisiert, während Hopscotch volle Offline-Funktionalität und optionales Self-Hosting bietet. Besonders für wachsende Teams ist Hopscotch attraktiv, da es keine Begrenzung der Mitgliederzahl in der kostenlosen Version gibt. Es wird das CLI für CI/CD-Workflows sowie die Browser-Erweiterung zur Umgehung von CORS-Problemen erwähnt. Der Sprecher resümiert, dass sich Hopscotch so anfühlt, wie Postman in seinen Anfangstagen war.

Technische Vorteile und bestehende Nachteile

Die Benutzeroberfläche wird als sehr sauber und frei von unnötigem „Schnickschnack“ gelobt. Neue Features wie verbesserte JQ-Filterung und mächtigeres Scripting machen die Bearbeitung von Requests effizienter. Trotz des Lobs werden auch Schattenseiten beleuchtet, wie etwa die leichte Telemetrie in der Cloud-Version und der Beta-Status einiger Dokumentations-Features. Für sehr komplexe Mocking-Setups oder tiefgreifendes Monitoring hat Postman aktuell noch die Nase vorn. Dennoch überwiegen für den Großteil der täglichen Backend-Entwicklung die Vorteile der Leichtgewichtigkeit.

Fazit: Für wen lohnt sich der Umstieg?

Abschließend empfiehlt der Sprecher den Wechsel für Einzelentwickler sowie kleine bis mittlere Teams aufgrund der Zeitersparnis und Kostenfreiheit. Wer an extrem großen Projekten arbeitet, könnte Hopscotch für die schnelle Entwicklung nutzen, für spezialisierte Workflows aber weiterhin Postman benötigen. Da das Tool Open Source ist, wird ein risikoloses Ausprobieren ausdrücklich nahegelegt. Der Beitrag endet mit einem Aufruf an die Community, ihre Erfahrungen mit API-Clients in den Kommentaren zu teilen. Insgesamt wird Hopscotch als ernstzunehmende, moderne Alternative für das Jahr 2026 positioniert.

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