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In der Welt der privaten Institute hört man oft Klagen über die sinkende Zahl der Schüler. Doch wenn man sich die Zahlen genau ansieht, ergibt sich ein anderes Bild. Die Ergebnisse der Untersuchung zu den privaten Bildungsausgaben für Grund-, Mittel- und Oberstufen aus dem Jahr 2023, die vom Statistischen Amt veröffentlicht wurden, zeigen, dass das Marktvolumen insgesamt auf 27,1 Billionen Won angewachsen ist – ein Plus von 4,5 % gegenüber dem Vorjahr. Insbesondere die durchschnittlichen monatlichen Ausgaben pro Schüler sind auf 553.000 Won gestiegen. Eltern sind heute bereit, mehr Geld für Institute auszugeben, die klare Ergebnisse liefern, anstatt das Kind einfach nur lange dort zu behalten.
Ein Modell, bei dem der Leiter selbst im Unterrichtsraum steht und auf Stundenbasis arbeitet, hat eine offensichtliche Umsatzobergrenze. Um diesen Kreislauf zu durchbrechen, in dem man sich körperlich verausgabt, aber kaum Geld verdient, müssen Sie Ihr Produktangebot komplett neu strukturieren. Berechnen Sie den Preis nicht danach, wie viel eine Unterrichtsstunde kostet, sondern bepreisen Sie das Endergebnis.
Es gibt genau eine Sache, die große Franchise-Unternehmen nicht leisten können: die genaue Kenntnis der Gegebenheiten an den Schulen vor Ort. Einfach nur Ankündigungen zur Schülersuche auf einem Blog zu posten, schadet Ihrer eigenen Autorität. Nutzen Sie die Informationsasymmetrie, um sich als lokaler Bildungsexperte zu positionieren.
Diese Rolle als Informationsquelle beseitigt Preiswiderstände bei Erstberatungen. Es ist der schnellste Weg, die Abschlussquote ohne mühsame Überzeugungsarbeit auf über 80 % zu steigern.
Wenn das Wachstum bei einem monatlichen Umsatz von etwa 10 Millionen Won stagniert, liegt es in neun von zehn Fällen daran, dass der Leiter alles selbst macht – von der Verwaltung bis zur Beratung. Das ist kein Unternehmen, sondern ein Heimarbeitsbetrieb. Sie benötigen Standard-Betriebsabläufe (SOPs), damit das Institut bei jedem Mitarbeiter die gleiche Qualität liefert.
Beim Verkauf hochpreisiger Produkte mit der glanzvollen Karriere des Leiters zu prahlen, ist der schlechteste Weg. Eltern interessieren sich nicht für Ihren Lebenslauf. Konzentrieren Sie sich stattdessen auf deren Schmerzpunkte. Das Ziel der Beratung ist nicht Überredung, sondern die Eltern selbst erkennen zu lassen, welche Risiken bestehen, wenn sie das Problem ignorieren.
Eine Beratung in drei Schritten reicht völlig aus: Stellen Sie zunächst tiefgehende Fragen zu den Konflikten, die durch die Bildungsprobleme des Kindes entstehen, bis die Sorgen der Eltern offen zur Sprache kommen. Zeigen Sie dann Ihr vorbereitetes Lösung-Portfolio der "Top 5" und präsentieren Sie einen "Behandlungsplan". Helfen Sie schließlich bei der Entscheidung, indem Sie Prinzipien wie "maximal 4 Personen pro Kurs, wer zuerst kommt, mahlt zuerst" betonen.
Institute, die Zeit verkaufen, werden um Rabatte gebeten. Institute, die Ergebnisse verkaufen, entziehen sich dem Preisvergleich. Ein Unternehmer mit System verdient außerhalb des Unterrichtsraums mehr Geld. Investieren Sie ab heute Zeit in den Aufbau dieser Struktur.